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Spielberichte 2. Männermanschaft SV Königsbrück / Laußnitz e.V.


heitech.net Klasse Staffel 4 28. Spieltag
07.06.2015 SV Königsbrück/Laußnitz II. - SG Großnaundorf II. 4:0 (3:0)
Aktuelle Punktetabelle

Nach einer herben 4:1-Niederlage beim SV Grün-Weiß Schwepnitz in der Vorwoche sollte an diesem Sonntag Wiedergutmachung geleistet werden und zumindest eine Leistungssteigerung wurde von allen Akteuren erwartet. Dass dieses Spiel allerdings einen derart deutlichen Ausgang haben würde, hätten wohl nur die kühnsten Optimisten vorhergesagt.

Von Beginn an fanden die KöLauer recht gut ins Spiel und gewannen wichtige Zweikämpfe in der Defensive, die die Basis für ein zügiges Umkehrspiel waren, welches bereits früh in der Partie für einige aussichtsreiche Situationen sorgte, ohne jedoch echte Torgefahr zu entwickeln. Trotzdem entwickelten die Gastgeber ein optisches Übergewicht, was auch an der unerwartet passiven Spielweise der Großnaundorfer lag. Als dann nach 13 Minuten S. Klieme einen Freistoß in den 16er der SGG brachte, verschätzte sich deren Keeper beim Rauslaufen, was M. Kunath eiskalt zu nutzen wusste und die Kugel per Kopf ins Tor verlängerte. Diese 1:0-Führung gab Sicherheit und die Hausherren spielten weite recht gefällig nach vorn. Die Bälle wurden gut in den eigenen Reihen gehalten auch weil vor allem die Außenspieler gut mit in der Defensive arbeiteten und verlorene Bälle zurück eroberten oder Angriffe der Gäste rigoros unterbinden konnten. In der 33. Minute brachte dann P. Fischer einen langen Ball in die Spitze, der eigentlich locker vom SGG-Libero hätte geklärt werden können. Diesem rutschte der Ball aber übers Knie und war damit die perfekte Vorlage für den spekulierenden M. Reppe, der sich dann allein vorm Torwart nicht lang bitten ließ und zum 2:0 vollstreckte. Nur 6 Minuten später zappelte der Ball erneut im Netz: M. Kunath setzte sich wunderbar über die rechte Seite durch und brachte den Ball in die Mitte auf M. Mühlbauer, der mutterseelenallein aus 6 Metern nur noch einzuschieben brauchte. Eine 3:0-Führung zur Pause aus 3 Torchancen das hatten wohl weder die Gäste noch die Hausherren selbst erwartet.

Der zweite Durchgang begann verhalten, aber konzentriert auf Seiten der KöLauer, da man ein Anrennen der Großnaundorfer befürchten musste. Sollten diese es aber darauf angelegt haben, zogen unsere Kicker diesen Bemühungen in der 51. Minute den Zahn: Nach einer Krönert-Ecke stieg M. Kunath im Strafraum am höchsten und machte mit dem 4:0 den Deckel drauf . Was folgte waren sporadische Angriffsbemühungen der Gäste und ein konsequentes Verteidigen des SVKL. Dies tat der Qualität des Spiels natürlich nicht gut und entsprechend ereignisarm verliefen die letzten 30 Minuten der Partie.

Fazit: Hätte man eine solche Chancenverwertung auch in anderen Spielen gezeigt, stünde man wohl in einer anderen Tabellen-Region. Nichtsdestotrotz ein überraschender, aber verdienter Mannschafts-Erfolg, der vielleicht hilft, doch noch einen Tabellenplatz hinauf zu klettern. (pk, 08.06.2015)

Aufstellung: M. Wöltje - F. Schönwitz, S. Klieme, L. Döhne - P. Fischer, T. Strutz, M. Fraß (46. N. Hennig), P. Krönert C. Leuthold (33. M. Mühlbauer) - M. Reppe, M. Kunath

heitech.net Klasse Staffel 4 25. Spieltag
10.05.2015 Hermsdorfer SV II. - SV Königsbrück/Laußnitz II. 0:1 (0:1)
Aktuelle Punktetabelle

Trotz vieler Absagen machte sich eine sowohl qualitativ als auch quantitativ stark besetzte Truppe auf den Weg nach Hermsdorf um endlich mal wieder Punkte einzuheimsen. Dies sollte vor allem mit neuer taktischer Ausrichtung gelingen.

Diese machte sich bereits in den ersten Spielminuten bemerkbar, da die Hermsdorfer nicht mit dem guten Pressing der KöLauer Offensive gerechnet hatte und ihnen das Spiel nach vorn durchaus Probleme bereitete. Immer wieder konnten besonders auf den Außenbahnen die Bälle in die Spitze verhindert werden. Die eigenen Angriffsbemühungen des SVKL kamen jedoch auch nicht zu kurz, so brachen vor allem die offensiven Außenläufer immer wieder durch und konnten verheißungsvolle Flanken schlagen, die der HSV aber allesamt klären konnte. In der 20. Minute hatte sich dann F. Schönwitz über links in den 16er gekämpft und wurde dort am Rande der Legalität vom Ball getrennt, doch die Pfeife vom ansonsten guten Schiedsrichter Nagora blieb stumm.

Die gefährlichste Chance der Haushherren dauerte bis zur 25. Minute als der Kapitän der Gastgeber einen Freistoß aus 18 Metern abfeuerte, welchen P. Krönert gefährlich in Richtung rechtes Dreiangel abfälschte. Doch der wieder genesene Schlussmann M. Wöltje entschärfte den Ball mit einer großartigen Parade. Kurz darauf erneutes Durchatmen in der Hintermannschaft der Gäste: Nach einer Flanke von außen brachte man den Ball nicht konsequent aus der Gefahrenzone und nach einigem Ping-Pong im und vorm 5-Meter-Raum setzte ein Hermsdorfer die Kugel knapp neben den Pfosten. Nach 33 Minuten fiel dann der Treffer des Tages durch P. Fischer, welcher einen großartigen Konter in Überzahlsituation frech und geschickt ausnutzte und nach einem Solo-Lauf zum 1:0 einschob. Nur 5 Minuten später hätte der an diesem Tag äußerst agile F. Schulze fast noch erhöht: nach einem Einwurf narrte er seine zwei Gegenspieler, ließ in voller Fahrt noch 2 Verteidiger stehen und scheiterte nur am gut reagierenden HSV-Schlussmann.

Nach der Pause drückten die Hermsdorfer die Gäste erwartungsgemäß in die eigene Hälfte, was der Spielanlage der KöLauer an diesem Tag sogar entgegen kam. Denn immer wieder konnte man über die Flügel schnelle Konter spielen, so auch in Minute 49 als F. Schönwitz die Kugel wunderbar in den Strafraum auf P. Krönert lupfte, dessen Schuss jedoch genau auf den Keeper ging und leichte Beute war. Das Thema verpasste Chancenverwertung war auch in diesem Spiel wieder an der Tagesordnung und besonders F. Schönwitz und D. Schreiber taten sich dabei in der 67. Minute hervor. Erneut hatte Schönwitz ein Laufduell über links gewonnen, drang in den 16er ein und schlenzte den Ball an die Latte, der Abpraller landete dann bei D. Schreiber, der aber aus 10 Metern mit sattem Volley-Schuss nur die Hand des HSV-Keepers traf. Trotz des nun deutlichen spielerischen Übergewichts der Hermsdorfer hatten diese allenfalls Halbchancen zu verzeichnen auch weil die SVKL-Defensive nun sehr kompakt stand. Glück hatten die Gäste aber noch in der 72. Minute als sich eine Flanke von rechts zum langen Pfosten senkte und auch einen Abnehmer fand, der glücklicherweise nur das Außennetz traf. Für den Rest des Spiels beschränkten sich die KöLauer auf die Verteidigung und konnten nur durch Konter noch einige Nadelstiche setzen, die jedoch nicht mehr für so große Torgefahr sorgten

Fazit: Endlich wieder ein Spiel bei dem eine kollektive Mannschaftsleistung zum Erfolg führte. In der ersten Halbzeit wusste man spielerisch und in der zweiten kämpferisch zu überzeugen. Bitte immer so!
(pk, 11.05.2015)

Aufstellung: M. Wöltje - M. Töwe, S. Klieme, T. Müller - F. Schönwitz, P. Krönert, D. Schreiber, M. Kaßner (87. M. Fraß), P. Fischer, F. Schulze (78. C. Leuthold) - M. Mühlbauer (58. T. Gärtner)

heitech.net Klasse Staffel 4
26.04.2015 SV Königsbrück/Laußnitz II. - FSV Bretnig-Hauswalde 0:3 (0:3)
Aktuelle Punktetabelle

Nach dem schwachen Auftritt in der Vorwoche war es am heutigen Sonntag Hauptaufgabe wieder ein anderes Gesicht und ein konsequenteres Auftreten zu zeigen, was gegen den Tabellenzweiten aus Bretnig-Hauswalde natürlich nicht einfach werden würde.

Trotz des hohen Drucks, den die Bretniger von Beginn an ausübten, war das Bemühen am heutigen Tag auch keinem KöLauer Akteur abzusprechen. Nach wenigen Minuten hatte man sich auf die Angriffe der Gäste eingestellt und es gelang diese auch zu unterbinden. Im Gegenzug erspielten sich die Gastgeber die ein oder andere Gelegenheit und sie gingen sogar in Führung, doch der Treffer von P. Krönert wurde auf Grund einer Abseitsposition von Vorlagengeber F. Schulze nicht anerkannt (12.). Vier Minuten später dann die glückliche Führung für den FSV: Einen kurz hinter der Mittellinie vors Tor getretenen Freistoß unterschätzte Schlussmann B. Jahnke und der Ball sprang über ihn hinweg ins Tor.Der selbeSchütze feuerte dann in der 21. Minute noch einen weiteren ruhenden Ball aufs Gehäuse, diesmal rettete jedoch der Pfosten für den SVKL-Schlussmann, der hier auch machtlos gewesen wäre. Im weiteren Verlauf zeigten die Hausherren jedoch, dass sie auch Fußball spielen können und boten dem Gast ordentlich Paroli indem sie sich mit gutem Flachpass-Spiel deren 16er immer wieder annäherten. Allein dem konsequenten Herausschlagen des Bretniger Liberos war es in dieser Phase des Spiels zu verdanken, dass die Angriffe nicht belohnt wurden. In der 34. Minute leisteten sich die KöLauer allerdings einen folgenschweren Ballverlust, was einen schnellen Konter für die Gäste ermöglichte: der FSV-Stürmer eilte in den Strafraum und konnte dort nur noch regelwidrig von T. Müller am Torschuss gehindert werden. Der Verteidiger blieb zwar vom (regelkonformen) Platzverweis verschont, den fälligen Strafstoß jedoch verwandelte der Bretniger Schütze souverän zum 0:2 (34.). Bis zur Pause kam es dann auf beiden Seiten zu keinerlei Highlights mehr.

Ein wenig offensiver musste man den zweiten Durchgang aus Sicht der Hausherren schon angehen und so probierte man es immer wieder mit guten Kombinationen über die Außen. Leider ergab sich nur selten die Chance zu Flanken oder man wählte den falschen Passweg um zu zwingenden Torchancen zu kommen. So hatten zunächst die Bretniger wieder die Gelegenheit zu erhöhen, doch erneut landete ein weiter Freistoß nur am Pfosten des KöLauer Gehäuses (48.). Die wirklich dickste Gelegenheit zum Anschlusstreffer hatte dann P. Fischer auf dem Fuß, nachdem F. Schönwitz den Ball über den hinausgeeilten Schlussmann in die Mitte hob. Doch dem jungen Stürmer versagten ein wenig die Nerven, so dass er nur den einzig verbliebenen Gegenspieler auf der Linie anschoss (50.). So kam es nur drei Minuten später leider doch noch zum 0:3, als sich B. Jahnke bei einem langen Ball wieder etwas verschätze und ein FSV-Kicker nur noch einzuschieben brauchte. Es ist der Mannschaft hoch anzurechnen, dass man sich nicht (wie noch in der Vorwoche) seinem Schicksal ergab, sondern weiter versuchte eigene Angriffe zu initiieren, wenngleich das nicht immer zu gefährlichen Aktionen führte. M. Mühlbauer hatte dann aber doch noch die Chance das Ergebnis zu verkürzen, bekam die Kugel nach feinem Anspiel von P. Fischer jedoch nicht am Bretniger Schlussmann vorbei (62.). Und auch F. Schulze scheiterte unglücklich nach einem starken Solo mit seinem Abschluss von der Strafraumkante (73.). So mühte man sich bis zum Schlusspfiff leider erfolglos um eine Torerzielung, kämpfte aber weiterhin verbissen um jeden Ball.

Fazit: Gegen den Favoriten (und Meisterschaftskandidaten) 0:3 zu verlieren ist sicher keine Schande, aber an diesem Tag, auch wegen des eigentlich guten spielerischen und kämpferischen Auftretens, besonders ärgerlich. Nichtsdestotrotzzeigte das Team, dass es eben auch anders geht als noch gegen Haselbachtal. Und in anderen Spielen werden solche Leistungen sicher auch wieder belohnt. (pk, 27.04.2015)

Aufstellung: B. Jahnke-L. Döhne, T. Strutz, T. Müller-P. Krönert, F. Schönwitz, M. Kaßner (63. N. Hennig), D. Schreiber (46. M. Töwe), P. Fischer, F. Schulze-M. Reppe (55. M. Mühlbauer)

heitech.net Klasse Staffel 4 22. Spieltag
19.04.2015 SV Haselbachtal II. - SV Königsbrück/Laußnitz II. 5:0 (1:0)
Aktuelle Punktetabelle

Ein kleines Derby stand an diesem herrlichen Sonntag an, doch das schöne Wetter und der grüne Rasen schien auf den ein oder anderen KöLauer Akteur eher eine besänftigende Wirkung zu haben, statt Derby-Fieber aufkommen zu lassen.

Bereits in den ersten Spielminuten fiel auf, dass die Gäste nur wenig Zugriff auf ihre Gegenspieler bekamen und den Ball selten länger in ihren eigenen Reihen halten konnten. Dementsprechend konnte von Angriffen oder Tormöglichkeiten nicht die Rede sein. Doch auch die Haselbachtaler schlugen aus ihrer optischen Überlegenheit zunächst nur wenig Kapital und verbuchten in der Anfangsviertelstunde nur zwei Halbchancen durch Fernschüsse. Die Hausherren intensivierten dann ihre Bemühungen in der Offensive und wurden nach 25 Minuten dafür belohnt, als ein abgewehrter Ball postwendend den Weg zurück in den Gäste-Strafraum fand, was offenbar die gesamte SVKL-Hintermannschaft überraschte. Nutznießer war ein SVH-Stürmer, der ungestört Keeper B. Jahnke umkurvte und zur 1:0-Führung einschob. Das Bild änderte sich nun ein wenig, denn die KöLauer versuchten nun ihrerseits mehr für die Offensive zu tun und näherten sich zumindest das ein oder andere Mal dem gegnerischen 16er. Doch echte Torgefahr k am nur nach einer guten Töwe-Ecke auf, als M. Reppe den Ball knapp neben das Gehäuse köpfte (31.). Letztendlich scheiterte man aber immer mit dem letzten Pass in die Spitze, so dass der einzig weitere erwähnenswerte Torversuch von T. Strutz abgegeben wurde, als er einen abgewehrten Ball aus 20 Metern volley nahm, das Ziel jedoch deutlich verfehlte (40.). So ging es mit dem knappen, aber durchaus verdienten Rückstand in die Pause.

In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild kaum: Robuste und giftigere Gastgeber behielten über Ball und Gegner die Überhand, da diese noch immer nicht in Zweikämpfe fanden oder den Ballbesitz leichtfertig mit teilweise unnötigen langen Bällen vertändelten. Das 2:0 in der 54. Minute durch einen raffiniert getretenen direkten Freistoß ins rechte untere Eck war dann bereits so etwas wie die Vorentscheidung. Die Gäste hatten offenbar resigniert und die Gastgeber mussten nicht mehr investieren als nötig, um die Führung zu verwalten. Der SVH verteidigte geschickt, wenngleich auch mühelos, gegen die KöLauer Offensive, der es ja bereits in der gesamten Saison an Ideenreichtum und Durchschlagskraft fehlt. In der 68. Minute wurde dann die SVKL-Defensive mit einem langen Ball ausgehebelt und der Weg für einen Haselbachtaler Stürmer in den Strafraum war vollkommen frei. Dort legte er den Ball an Schlussmann Jahnke vorbei, der seinerseits nicht mehr ausweichen konnte und den Angreifer zu Fall brachte. Der fällige Strafstoß wurde sicher zum 3:0 verwandelt. Zehn Minuten später fiel dann nach einer Ecke das 4:0 per unbedrängtem Kopfball aus 6 Metern. Das inzwischen lethargische Auftreten der Gäste fand mit dem 5:0 seinen Höhepunkt, als erneut ein einfacher langer Ball ausreichte um zu einem Missverständnis zwischen B. Jahnke und P. Krönert zu führen. Lachender Dritter war erneut ein SVH-Stürmer, der den Ball zwischen beiden hindurch ins Tor spitzelte. Der Schlusspfiff schien dann an diesem Tag für einige KöLauer Spieler einer Erlösung gleichzukommen.

Fazit: Ein Parade-Beispiel wie man ein Derby NICHT angehen sollte. Es fehlte an diesem Tag wirklich an Allem: Körperspannung, Willen und Einsatzbereitschaft waren ebenso wenig vorhanden wie taktisches Geschick und Spielfreude. Hoffen wir, dass dies ein Ausrutscher war und man bereits am nächsten Sonntag gegen den Tabellenführer aus Bretnig wieder ein anderes Gesicht zeigen kann!

(pk, 20.04.2015)

Aufstellung: B. Jahnke - F. Schönwitz, S. Klieme (32. F. Schulze), L. Döhne T. Strutz (82. M. Mühlbauer), M. Töwe, P. Krönert, D. Schreiber, M. Kaßner M. Reppe (73. T. Gärtner), P. Fischer

heitech.net Klasse Staffel 4 12. Spieltag
22.03.2015 SV Königsbrück/Laußnitz II. - SV Seeligstadt 1:0 (0:0)
Aktuelle Punktetabelle

Gegen das Tabellenschlusslicht sollte natürlich ein Sieg Pflicht sein und dieser war auch fest eingeplant. Dass man sich aber erneut gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellenbereich so schwer tun würde, hatte man vor dem Spiel nicht erahnen können.

Dabei begannen die Hausherren durchaus druckvoll und der Minutenzeiger hatte noch nicht einmal eine ganze Umdrehung geschafft, als M. Reppe im 16er in aussichtsreiche Schussposition kam, mit links jedoch etwas verzog. Daraufhin baute sich das Spiel mehr oder weniger um den Strafraum der Gäste auf, die ihrerseits nach Ballgewinn das Spielgerät sofort in die andere Hälfte schlugen, was die diesmal von T. Strutz organisierte Defensive kaum vor Probleme stellte. Die KöLauer bauten ihr Spiel ruhig auf und versuchten sich immer wieder in den Strafraum zu kombinieren, wo man sich dann allerdings einer Überzahl an Gegnern gegenüber sah, die kaum ein Durchkommen zuließen. So probierten es M. Eisold (16.), P. Krönert (19.) und P. Fischer (22.) auch mit Schüssen aus der Distanz, welche aber allesamt zu ungefährlich waren. So entwickelte sich trotz überlegen geführten Spiels unserer Jungs kaum Torgefahr und Chancen waren teilweise Zufallsprodukte. So wie auch in Minute 31, als aus dem Seeligstä dter Gewühl im Strafraum der Ball P. Fischer vor den Fuß fiel, der daraufhin nur knapp links vorbei schoss. Die dickste Gelegenheit vereitelte dann der Gäste-Keeper mit einer großartigen Parade, als er einen scharfen und platzierten Töwe-Freistoß aus dem rechten unteren Eck fischte (40.). Kurz vorm Pausenpfiff hätte es noch einen Elfmeter für die Gastgeber geben müssen, doch der Referee verlegte den Tatort für das Foul an M. Reppe auf außerhalb des Strafraumes. Der folgende Freistoß brachte keine Gefahr, so dass es torlos in die Halbzeit ging.

Der zweite Durchgang begann etwas zerfahren und mit vielen Nicklichkeiten beider Mannschaften, was keinen vernünftigen Spielaufbau zuließ. In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit verzeichneten dann die Seeligstädter auch ihre beiden einzigen Torschüsse, wobei einer sein Ziel deutlich verfehlte und der zweite sichere Beute für M. Wöltje im KöLauer Tor war. Danach besannen sich die Hausherren auch wieder auf ihre Offensivbemühungen und spielten ihre Angriffe teilweise sehr schön heraus, doch immer wieder haperte es am letzten Pass oder am Abschluss. Als in der 64. Minute der eingewechselte F. Schulze wunderbar von P. Fischer geschickt wurde, sah es bereits nach dem sicheren Führungstreffer aus, doch der Flachschuss strich knapp am linken Pfosten vorbei. So belagerte der SVKL weiterhin den Strafraum der Gäste und musste sich in Geduld üben. Nachdem P. Fischer erneut knapp scheiterte (69.) war es dann nach 75 Minuten endlich soweit: Erneut suchte P. Fischer den Abschluss aus 12 Me tern, den der SVS-Schlussmann großartig parierte.

Doch der Ball landete bei M. Reppe, der uneigennützig auf den eingelaufenen F. Schönwitz passte, welcher die Kugel dann humorlos unter die Latte nagelte. Eine spürbare Erlösung für die Gastgeber und fast hätte P. Fischer nur 3 Minuten später den zweiten Treffer nachgelegt, doch blieb er in seinem persönlichen Duell mit dem Gäste-Keeper erneut nur zweiter Sieger, da dieser den Ball gerade noch an die Querlatte lenken konnte. In den Schlussminuten begann dann plötzlich die defensive Grundordnung der KöLauer zu wackeln und man mühte sich sehr, den Ball in den eigenen Reihen halten zu können, was den Gästen zwar noch etwas Auftrieb gab, sie aber kaum echte Torgefahr entwickeln konnten. So blieb es bereits zum vierten Mal in diesem Jahr bei einem knappen 1:0-Erfolg.

Fazit: Ein Pflichtsieg, der erneut ein hartes Stück Arbeit erforderte und auch wieder das große Manko in dieser Saison offenbarte: die Cahncenverwertung! Es gibt inzwischen keine Mannschaft in der Liga, die weniger Tore geschossen hat. Trotz der erreichten 20 Punkte bisher, heißt es weiterhin üben, üben, üben! (pk, 23.03.2015)

Aufstellung: M. Wöltje F. Schönwitz, T. Strutz, T. Müller - P. Krönert, M. Töwe, M. Eisold, D. Schreiber, M. Kaßner (60. F. Schulze) - M. Reppe (83. T. Gärtner), P. Fischer

heitech.net Klasse Staffel 4 19. Spieltag
08.03.2015 SV Königsbrück/Laußnitz II. - Thonberger SC 0:3 (0:1)
Aktuelle Punktetabelle

Nach den 3 siegreichen Partien der letzten Wochen wollte man die Serie weiter ausbauen. Dass dieses Vorhaben gegen den Tabellen-Zweiten aus Thonberg deutlich schwerer werden würde, war allen Beteiligten von vorn herein klar und so sollte das oberste Augenmerk an diesem Sonntag auf der Defensive liegen.

Doch der Gast unterstrich seine Ambitionen den Tabellenführer aus Bretnig noch einzuholen, begann druckvoll und schlug bereits nach 2 Minuten eine erste gefährliche Flanke vors KöLauer Tor, doch Libero S. Klieme konnte klären. In der 10. Minute ließ dann ein TSC-Kicker einen satten Schuss aus 18 Metern los, welcher nur knapp übers Gehäuse streifte. Auf der Gegenseite hatten die Hausherren dann ebenfalls eine gute Gelegenheit: an der 16er-Kante gelangte M. Eisold an den Ball, der diesen geschickt mit der Hacke auf F. Schulze ablegte. Dessen strammen Abschluss mit links konnte der Gäste-Torwart nur mit einer sehenswerten Parade entschärfen (12.). Die Hausherren hatten in der Folge Mühe sich ins Spiel zu arbeiten und selbst gestandene Akteure leisteten sich unglaublich viele und einfache Fehlpässe.

Das spielte den Thonbergern natürlich in die Karten und sie übten nun mehr Druck in der Offensive aus. Die Führung zum 1:0 aus Gäste-Sicht war dann aber mehr als glücklich: eine blind von links geschlagene Flanke in den Fünfer schien leichte Beute für Schlussmann M. Wöltje zu werden, doch leider flutschte ihm der Ball durch die Finger und trudelte ins Tor (18.). Die Reaktion des SVKL ließ nur 5 Minuten auf sich warten: M. Töwe nahm einen abgewehrten Ball am Strafraum volley, doch der TSC-Keeper packte sicher zu. Dann plätscherte die Partie etwas vor sich hin, auch weil die Hausherren das körperbetonte Spiel der Gäste besser annahmen und durch energisches Gegenhalten deren Angriffsbemühungen zu stoppen wussten. Im Gegenzug hatte man noch vor der Pause zwei dicke Gelegenheiten zum Ausgleich: P. Fischer schlug eine Volley-Bogenlampe vom rechten Strafraum-Eck nur knapp neben das Tor (42.) ehe beim Kopfball von T. Strutz nach Töwe-Ecke schon alle den Torschrei auf den Lippen hatten (44.). Doch auch dieser scharfe Ball verfehlte das Gehäuse knapp.

Im zweiten Abschnitt schienen die Gäste von ihrer zwischenzeitlichen Offensiv-Lethargie befreit und zeigten, warum sie als Favorit angereist waren. Bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn kam es zu einem Gewühl kurz vorm 5-Meter-Raum der Hausherren. Die KöLauer brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone und man hatte Glück, dass der finale Torabschluss am langen Eck vorbei segelte. Im Nachhinein hatte der TSC mehrere Eckbälle zu verbuchen, die zwar nicht zum Torerfolg führten, aber allesamt gefährlich waren. In der 65. Minute führte dann eine ebensolche Ecke zum 0:2: zwar wurde der Ball zunächst aus dem 16er geköpft, doch am linken Eck lauerte ein Thonberger und brachte die Kugel scharf wieder hinein, wo sein Sturmpartner mit dem Hinterkopf den Ball unhaltbar ins lange Eck abfälschte. Mit dem Mut der Verzweiflung ging es für unsere Jungs weiter, doch die Angriffsbemühungen wurden nicht gut ausgespielt oder von den Gästen gut abgefangen. Hinzu gesellten sich individuelle Fehler in der Defensive, wie vor dem 0:3, als sich L. Döhne auf der linken Außenbahn überlaufen ließ und sein Gegenspieler in den Strafraum eindrang, wo er geschickt aus spitzem Winkel vollenden konnte (79.). Damit war das Spiel natürlich gelaufen und bot bis zum Schlusspfiff keine nennenswerte Gelegenheit mehr auf beiden Seiten.

Fazit: In der ersten Halbzeit konnte man den Favoriten noch etwas ärgern, musste aber im weiteren Spielverlauf die bessere Qualität der Gäste anerkennen. Dies sollte aber der Mannschaft keinen zu harten Rückschlag verpassen. In zwei Wochen gibt es die nächste Chance 3 Punkte einzufahren, wenn der SV Seeligstadt zu Gast sein wird. (pk, 09.03.2015)

Aufstellung: M. Wöltje - L. Döhne, S. Klieme, T. Müller - T. Strutz, M. Töwe, M. Eisold, D. Schreiber (78. C. Leuthold), F. Schulze (51. T. Gärtner) - M. Reppe (65. M. Mühlbauer), P. Fischer

heitech.net Klasse Staffel 4 18. Spieltag
28.02.2015 Lomnitzer SV - SV Königsbrück/Laußnitz II. 0:1 (0:0)
Aktuelle Punktetabelle

Die bisherigen 6 Punkte zu Jahresbeginn sollten der Mannschaft heute Sicherheit und Selbstvertrauen verleihen, zumal es wieder gegen einen Gegner ging, der in der Tabelle noch hinter unserer zweiten rangiert. Personell war man trotz eines Samstags-Spiels recht gut besetzt, auch weil sich Spieler kurzfristig die Arbeitszeiten freischaufeln bzw. reaktiviert werden konnten. Ein weiteres Zeichen für mannschaftliche Geschlossenheit und den Aufbruchswillen in den Reihen unserer Jungs, hoffen wir, dass dieses Engagement bestehen bleibt.

Die Gäste nahmen auf dem durchweichten Hartplatz sofort das Heft des Handelns und bereits nach zwei Minuten schlossen Sie in Person von F. Schulze den ersten Angriff ab. Sein Schuss mit dem etwas schwächeren linken Fuß war aber leichte Beute für den Lomnitzer Keeper. Nur 5 Minuten später hatte M. Kunath ebenfalls eine gute Schussposition, verfehlte das Gehäuse aber um einen guten Meter. Die Gastgeber hatten deutlich Mühe in die Partie zu finden und trotz der schwierigen Platzbedingungen zeigten unsere Kicker teilweise hervorragendes Kombinationsspiel ohne im weiteren Verlauf allerdings sehr gefährlich zu werden. Nach gut 20 Minuten dann die erste Schrecksekunde: Einen Freistoß aus ca. 20 Metern donnerte ein LSV-Spieler an den Pfosten, Schlussmann M. Wöltje wäre da wohl machtlos gewesen. Im folgenden Spielverlauf drückten die Gäste nun wieder mehr auf den Führungstreffer. Zunächst tankte sich M. Kunath in den Strafraum, konnte am Schuss gehindert werden, doch der Ball fiel T. Gärtner vor die Füße, der dann leider nicht ausreichend Druck hinter die Kugel bekam (26.). Kurz darauf tanzte der quirlige P. Fischer zunächst 2 Gegenspieler aus, ehe er den in den 16er gestarteten M. Kunath fein in Szene setzte. Dieser Schloss mit einem strammen Schuss ab, zielte jedoch leider direkt auf den LSV-Torwart, der zur Ecke klären konnte. Kurz vor der Pause versuchte sich M. Eisold noch einmal aus der Distanz, verfehlte trotz guter Schusstechnik aber das Ziel deutlich.

In der zweiten Hälfte wandelte sich das Bild dann etwas, denn die Hausherren hielten körperlich und spielerisch besser dagegen. Dadurch brachten sie die SVKL-Defensive immer wieder in große Schwierigkeiten: So säbelte Libero S. Klieme bei einem Klärungsversuch am Ball vorbei, was den Weg für den LSV-Stürmer in den Strafraum frei machte. Bei dessen Schuss aus spitzem Winkel hatten die Gäste Glück, dass dieser nur knapp am langen Pfosten vorbei schrammte (54.). Nach vorn lief bei den KöLauern nun nicht mehr viel zusammen, da die langen Bälle für den letzten Mann der Lomnitzer immer leichte Beute waren und der mit seinen Befreiungsschlägen über das Mittelfeld hinweg immer wieder Konter einleitete. Doch die SVKL-Verteidigung fand immer wieder Mittel die anrennenden Gastgeber zu stoppen. Nach 65 Minuten ergaben sich dann zwei fast identische Gelegenheiten für die Gäste: P. Krönert spielte zunächst M. Eisold im Strafraum an, dessen Schuss zur Ecke geklärt wurde. Kurz darauf konnte M. Kuna th einen ähnlichen Pass im 16er annehmen, verzog aber bei seinem Abschluss.

Nachdem das Spiel in der Folge etwas verflachte nahm es ca. 15 Minuten vor dem Ende noch einmal richtig Fahrt auf. Eingeleitet wurde die Schlussviertelstunde von einem weiteren Pfostenkracher der Lomnitzer (76.). Nur 2 Minuten später kam der LSV erneut zum Abschluss, diesmal tauchte M. Wöltje aber stark ins linke Eck ab und bewahrte sein Team vor dem Rückstand. In der 81. Minute trat S. Klieme dann einen Freistoß aus ca. 30 Metern an den langen Pfosten. Dort hatte sich M. Kunath freigeschlichen und versenkte den Ball per Kopf aus 4 Metern im Gäste-Gehäuse. Diese Führung galt es nun über die Zeit zu bringen, denn die Kräfte hatten auf dem tiefen Geläuf spürbar nachgelassen. Doch mit allem was man hatte stemmte man gegen die drückenden Lomnitzer, auch wenn es nicht gelang jede Gelegenheit zu unterbinden. So hatte man kurz vor Schluss noch riesiges Glück, als ein Lomnitzer die Kugel nach einer Ecke auf die Querl atte setzte (89.).

Fazit: Erneut ein Arbeitssieg, aber die Null steht hinten im Jahr 2015 - wenn auch diesmal mit etwas Glück. Doch auch dieses muss man sich erstmal erarbeiten! Drei Siege aus drei Spielen im neuen Jahr sind auf jeden Fall eine Ansage, auch an den Tabellenzweiten aus Thonberg in der nächsten Woche. (pk, 03.03.2015)

Aufstellung: M. Wöltje - L. Döhne, S. Klieme, T. Müller - T. Strutz, F. Schulze, P. Krönert, M. Eisold, P. Fischer (46. M. Fraß) - M. Kunath, T. Gärtner (57. M. Mühlbauer)

heitech.net Klasse Staffel 4 17. Spieltag
SV Königsbrück/Laußnitz II. - SV Steina 1:0 (0:0)
Aktuelle Punktetabelle

Nach dem erfolgreichen Start ins Fußballjahr 2015 sollte natürlich nachgelegt werden. Gegen den Tabellenletzten aus Steina sollten unbedingt 3 Punkte eingefahren werden, zumal man zu Hause spielte und auch personell aus dem Vollen schöpfen konnte.

Die Hausherren hatten sich vorgenommen die gegnerische Abwehr mit drei Angreifern schon früh unter Druck zu setzen, doch diese ungewohnte taktische Ausrichtung bereitete den KöLauern offenbar mehr Probleme als den Gästen. Man behielt kaum den Ball in den eigenen Reihen und bekam gerade im Mittelfeld kaum Zugriff auf den Gegner, da man sich hier auch durch die klug zurückfallenden Steinaer Angreifer permanent in Unterzahl befand. Auch wenn die Gäste nur wenig wirklich gefährliches auf das diesmal von Bastian Jahnke gehütete SVKL-Tor zustande brachten, war die nervöse und hektische Spielweise der Hausherren teilweise katastrophal anzuschauen. Nach dem Gestochere der ersten 20 Minuten kam dann trotzdem die erste Tormöglichkeit für unsere Kicker zustande: F. Schulze und P. Fischer kombinierten fein über die linke Außenbahn ehe letzterer in den Strafraum dribbelte und abschloss. Leider war der Winkel etwas zu spitz und der Schuss dadurch leichte Beute für den SVS-Keeper. Durch eine anschließende taktische Umstellung hatten die KöLauer nun mehr Spielkontrolle und Ballbesitz. Dadurch ergaben sich auch endlich mehr Chancen, wenn auch zunächst nur in Form von Weitschüssen von M. Kaßner (32.) und M. Eisold (36.). Die Steinaer verstanden es gut die Räume um den eigenen 16er eng zu machen und dadurch das Kombinationsspiel der Gastgeber zu unterbinden. So entstand die größte Gelegenheit im ersten Durchgang nach einer Standard-Situation, als eine Ecke nicht vernünftig geklärt wurde und wieder in den Strafraum geschlagen werden konnte. Dort gelangte M. Mühlbauer nur ganz knapp nicht an den Ball, um ihn über die Linie zu drücken. Der erneute Klärungsversuch fiel dann P. Krönert direkt vor die Füße, dessen Schuss dann kurz vor der Torlinie noch zur Ecke abgefälscht wurde (42.). So ging es torlos und etwas frustriert in die Pause, denn man hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits eine Führung gewünscht.

Der zweite Durchgang begann dann so wie der erste aufhörte: der SVKL belagerte den 16er der Gäste, die ihrerseits auf lange Befreiungsschläge bauten, die ihre Stürmer aber in den seltensten Fällen erlaufen konnten. Die KöLauer taten sich gegen die vielbeinige Steinaer Defensive schwer, versuchten aber immer wieder geordnete Angriffe zu spielen. So steckte nach 61 Minuten P. Fischer hervorragend auf P. Krönert durch, dessen kläglicher Abschluss allerdings sicher in den Händen des SVS-Schlussmannes landete. Immer wieder wurde es auch mit Weitschüssen versucht, doch sowohl der Freistoß von S. Klieme (69.) als auch ein Volley-Kracher von T. Müller (76.) verfehlten das Ziel um einige Meter. Die Gäste waren zu diesem Zeitpunkt offenbar kräftemäßig schon am Ende, denn sie stellten die Offensivbemühungen fast gänzlich ein. Dies eröffnete Linksverteidiger F. Schönwitz die Möglichkeit zu einem Vorstoß über die Außenbahn, wo er an der Grundlinie in den Strafraum eindrang, sich aber dann für einen Abschluss aus spitzem Winkel entschied, statt den besser postierten M. Reppe anzuspielen (79.). Doch der SVKL-Stürmer erhielt noch eine Chance und diesmal nutzte er sie: nach einem scharfen Eckstoß von F. Schulze schraubte sich M. Reppe nach oben und nickte die Kugel zur verdienten 1:0-Führung ins Netz (83.). Diesen Vorsprung ließen sich die KöLauer nun nicht mehr nehmen, auch wenn die Gäste noch einen Eckball und einen verheißungsvollen Freistoß zu verbuchen hatten. Doch bei beiden Gelegenheiten war die Defensive auf dem Posten und so konnte der zweite Sieg im zweiten Spiel der Rückrunde eingefahren werden.

Fazit: Nach anfänglicher Konfusion und einem gehörigen Stück Arbeit war es ein letzten Endes verdienter, wenn auch knapper Sieg gegen einen wirklich aufopferungsvoll kämpfenden Gegener. Besonders erfreulich ist, dass erneut kein Gegentor zugelassen wurde und man nächste Woche mit weißer Weste im Jahr 2015 selbstbewusst nach Lomnitz reisen kann. (pk, 23.02.2015)

Aufstellung: B. Jahnke - F. Schönwitz, S. Klieme, T. Müller - F. Schulze (40. M. Reppe), P. Krönert (78. M. Fraß), D. Schreiber (35. M. Eisold), M. Kaßner - T. Gärtner, P. Fischer, M. Mühlbauer

heitech.net Klasse Staffel 4 16. Spieltag
08.02.2015 FV Ottendorf-Okrilla 05 II. - SV Königsbrück/Laußnitz II. 0:1 (0:0)
Aktuelle Punktetabelle

Da der Rückrundenauftakt für unsere Zweite auf Grund des närrischen Treibens in der Folgewoche vorverlegt werden musste, fanden sich unsere Kicker an diesem Winter-Nachmittag in Ottendorf ein. Der Anblick des Platzes ließ zunächst nichts Gutes erahnen, doch trotz der Schneedecke schien der Kunstrasen relativ gut bespielbar zu sein, auch wenn der seifige Untergrund dem ein oder anderen Spieler auf beiden Seiten ein paar Probleme bereitete.

Die KöLauer starteten schwung- und druckvoll in die Partie und konnten bereits nach 2 Minuten zwei gute Gelegenheiten verbuchen: zunächst verpasste eine Gloger-Flanke nur knapp einen Abnehmer in der Mitte, ehe der heimische Torwart einen scharfen Schuss von M. Reppe zur Ecke parieren konnte. Auch die Hausherren kamen auf der Gegenseite bereits in der Anfangsphase dem Tor von M. Wöltje gefährlich nah, doch die Abwehr konnte die brenzlige Situation bereinigen (10.). Beide Mannschaften bemühten sich in der Folge vor allem den Ball sicher in den eigenen Reihen zu verwalten, was den Gästen augenscheinlich ein wenig besser gelang. In der Vorwärtsbewegung landete die Kugel dann jedoch zu Oft nach Fehlabspiel beim Gegner. So waren auf dem Geläuf Standard-Situationen ein gutes Mittel, um für Gefahr zu sorgen: Einer Reihe von Eckbällen trat F. Schönwitz in die Mitte und fand mit einem auch den Kopf von M. Reppe, der jedoch nicht ausreichend Druck hinter den Ball brachte und so den FVO-Schlussmann vor keinerlei Probleme stellte (24.). In der 32. Minute tankte sich dann P. Fischer wunderbar in den 16er, wo er aber nur knapp den Moment zum Abschluss verpasste und gerade noch so gestoppt werden konnte. Beiden Mannschaften gelang bis zur Pause nicht mehr viel und so ging es torlos in die Halbzeit.

Die optische Überlegenheit wollten unsere Jungs nun endlich auch in einen Torerfolg ummünzen und fast wäre das auch direkt nach Wiederanpfiff gelungen, doch F. Schönwitz wurde bei seinem Abschluss noch entscheidend gestört und verzog ein wenig (48). Doch in der 54. Minute war es dann soweit: Ein klassisches Nimm du, ich hab ihn sicher in der Ottendorfer Abwehr nutzte M. Kaßner aus, spitzelte den Ball zwischen den beiden Verteidigern hindurch und hatte allein vorm Keeper keine Mühe die Kugel einzuschieben. Nun rechnete man mit einem Anrennen der Hausherren, doch bei diesen häuften sich Fehlpässe und missglückte Ballannahmen, so dass die KöLauer die Führung mit Ruhe und Geduld verwalten konnten. Eigene Chancen kreierten die Gäste aber kaum noch, sondern lauerten aus der heute hervorragend agierenden Abwehr auf Konter. Vor dem eigenen Tor wurde es nur 3 Minuten vorm Ende nach einer FVO-Ecke noch etwas brenzlig, doch Kapitän und Libero S. Klieme klärte die Situation souverän.

Fazit: Ein guter Jahresauftakt für die Zweite und hoffentlich der Beginn einer erfolgreicheren Rückrunde. Einstellung, Moral und auch spielerische Qualität wurden heute sehr gut abgerufen, so dass der Sieg in Ordnung geht und konzentriert erarbeitet wurde! (pk, 09.02.2015)

Aufstellung: M. Wöltje - L. Döhne, S. Klieme, T. Müller - F. Schönwitz (71. D. Schreiber), T. Strutz, M. Eisold, D. Gloger, M. Kaßner - M. Reppe (82. T. Gärtner), P. Fischer (63. F. Schulze)

heitech.net Klasse Staffel 5 14. Spieltag
30.11.2014 SV Königsbrück/Laußnitz II. - SV Liegau-Augustusbad II. 0:0
Aktuelle Punktetabelle

Nach dem Punktgewinn auf dem Großnaundorfer Winteracker in der Vorwoche (1:1) erwartete an diesem Sonntagmittag unsere Reserve bei eisigem Wind mit der Zweitvertretung der Liegauer eine Mannschaft, die in den letzten Jahren die Kreisklasse dominierte und gegen die es immer entsprechend wenig zu holen gab. Doch der personelle Umbruch der Gäste im Sommer hatte sowohl spielerisch als auch tabellarisch Folgen gezeigt, so dass sich die Hausherren durchaus optimistisch zeigten und das Feld nicht mit leeren Händen verlassen wollten.

Eine kompakt stehende Defensive sollte den Liegauern ihren Spielaufbau erschweren, was bereits zu Beginn des Spiels ordentlich gelang. Da jedoch nach Ballgewinn das eigene Umschaltspiel von vielen Fehlabspielen oder Ballverlusten geprägt war, spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab und Torraumszenen waren Mangelware. In den ersten 20 Minuten verzeichneten die Gäste lediglich zwei ungefährliche Fernschüsse und auf der Gegenseite scheiterten verheißungsvolle Gelegenheiten regelmäßig am letzten, entscheidenden Pass, der oft zu überhastet oder unkonzentriert gespielt wurde. Als in der 23. Minute dann doch einmal ein feines Zuspiel von Martin Kaßner den schön gestarteten Pierre Fischer in Schussposition brachte, unterband der Schiedsrichter auf Zeichen des Liegauer Assistenten etwas übereifrig die Situation wegen einer passiven Abseitsposition von Marcel Eisold, der sich jedoch nicht zum Ball bewegte - schade! Auf der linken Außenbahn spurtete dann in der 30. Minute Felix Schönwitz nach Ballgewinn nach vorn und spielte ebenfalls einen klugen Pass, der leider etwas zu schnell für den in den Strafraum sprintenden Florian Schulze wurde. Insgesamt sah das Spiel der Gastgeber durchaus ansehnlich aus, denn auch wenn die letzte Konsequenz in den Angriffen fehlte, versuchte man diese jedoch mit geordnetem Flachpassspiel statt mit langen Bällen einzuleiten. Brenzlig wurde es im eigenen Strafraum nur, wenn individuelle Fehler oder zu lasches Klären den Ball vor die Füße der Gäste brachte (32., 39.). Doch spätestens Libero Sven Klieme oder Schlussmann Maikel Wöltje konnten dann auch diese Situationen bereinigen. Kurz vorm wärmenden Pausentee gab es dann noch einen Freistoß für die KöLauer aus aussichtsreicher Position, doch S. Klieme versenkte diesen statt im Tor nur in der Liegauer Mauer (45.).

Mit Wiederanpfiff zeigten sich die Gäste dann etwas mutiger, begünstigt vom anfänglich nachlässigen Zweikampfverhalten unserer Kicker. So segelten kurz nacheinander zwei gefährliche Eckbälle durch den 16er der Hausherren (48.) und kurz darauf musste erneut Keeper Wöltje bei einem satten Linksschuss aus 18 Metern zupacken (51.). Die Größte Gelegenheit des ganzen Spiels leitete dann Martin Kaßner mit einem schönen Solo ein und bediente den aufgerückten Matthias Fraß an der Strafraumgrenze. Sein Abschluss konnte vom Gäste-Torwart allerdings gerade so entschärft werden (61.). Nur 5 Minuten später kam auch M. Kaßner kurz vor dem 16er zum Abschluss, doch sein Linksschuss ging genau auf den Keeper und stellte diesen damit vor keinerlei Probleme. Auch die Gäste zeigten sich noch einmal gefährlich, als der Liegauer Kapitän parallel zum Strafraum nach innen zog und mit einem schönen Schlenzer das Gehäuse nur knapp verfehlte (78.). Die Schlussphase war dann von Sicherheit auf beiden Seiten geprägt, denn keines der beiden Teams wollte noch das Risiko eingehen, den Platz nach einem späten Gegentreffer noch als Verlierer zu verlassen.

Fazit:
Ein Punkt mit dem die Hausherren sicher mehr leben können, als die Gäste. Das Toreschießen bleibt das große Manko unserer Jungs. Hoffen wir, dass vielleicht im letzten Spiel vor der Winterpause (Sa. 06.12.2014, 11:30 Uhr in Pulsnitz) der Knoten platzt und noch ein Dreier eingefahren werden kann - das Potenzial ist allemal vorhanden!

(pk, 01.12.2014)

Aufstellung:
M. Wöltje - F. Schönwitz, S. Klieme, T. Müller - T. Strutz, F. Schulze, M. Fraß, D. Schreiber (78. M. Töwe), M. Kaßner - M. Eisold (46. T. Gärtner), P. Fischer

heitech.net Klasse Staffel 5 08. Spieltag
19.10.2014 SV Königsbrück/Laußnitz II. - SV Haselbachtal II. 0:1 (0:0)
Aktuelle Punktetabelle

Nach zwei spielfreien Wochenenden stand an diesem Sonntag das kleine Derby gegen die Reserve des SV Haselbachtal auf dem Programm und man hoffte an die gute Leistung gegen Wachau anknüpfen zu können. Allerdings musste man gerade in der ersten Halbzeit feststellen, dass sich Angriffslust, Teamgeist und gesunde sportliche Einstellung eben nicht 3 Wochen lang aufrechterhalten lassen.

Dabei begann der SVKL durchaus forsch und erhielt ungeahnt viel Platz in der Zentrale, von wo aus das Spiel immer wieder auf die Außenbahnen verlagert werden konnte. Leider brachten die Linienläufe nicht die erhofften Flanken in den Strafraum und wenn doch, dann wurden sie meist von der Haselbachtaler Defensive aus der Gefahrenzone geköpft. Nach 12 Minuten packte sich dann aber der aufgerückte Nick Hennig ein Herz und zog unbedrängt aus 20 Metern ab, aber sein Schuss verfehlte das Gehäuse um einen guten Meter. Schüsse aus der zweiten Reihe waren eigentlich auch Vorgabe für das Spiel, da den Gästen ein gelernter Schlussmann fehlte. Warum man trotzdem versuchte jeden Ball in den Strafraum zu tragen bleibt das Geheimnis der Beteiligten. Nach 20 Minuten keimte dann auch erste Gefahr für das Tor von Maikel Wöltje auf, doch auch dem SVH-Stürmer fehlte beim Abschluss die Präzision. Die Gäste waren nun jedoch besser im Spiel und erarbeiteten sich - auch begünstigt durch fahrlässige Ballverluste der Hausherren - mehr Anteile am Geschehen. Das änderte allerdings nichts an der Ereignisarmut in den jeweiligen Strafräumen, lediglich 5 Minuten vorm Halbzeitpfiff kam es im heimischen 16er zu einer Gelegenheit für die Haselbachtaler, doch gemeinschaftlich konnte der durchgebrochene Stürmer am gefährlichen Abschluss gehindert werden.

Die Zweite Halbzeit begann dann anders, denn die Gastgeber ließen sich weit in die eigene Hälfte drücken. Der SVH den Strafraum, kam allerdings bis auf zwei Fernschüsse (49., 54.) nicht zu nennenswerten Chancen, doch auch den Hausherren gelang es nicht aus der aufgerückten Abwehr vielleicht mit einem Konter Kapital zu schlagen, da man sich zu sehr auf die eigene Deckung konzentrieren musste. In der 65. Minute fiel dann leider das Tor des Tages: zunächst konnte der lange Ball abgewehrt werden, kehrte aber postwendend in die Gefahrenzone zurück, wo dann beim Klärungsversuch die Absprache fehlte und Daniel Schreiber die Kugel unglücklich einem SVH-Kicker 5 Meter vorm Tor vor die Füße legte, der sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen ließ - 0:1. Angesichts der fehelenden Offensiv-Bemühungen der KöLauer zu diesem Zeitpunkt war die Gäste-Führung durchaus verdient und man benötigte auch eine Weile, um diesen Rückschlag zu verdauen.

Doch ca. 15 Minuten vor dem Ende brachte sich plötzlich jeder SVKL-Akteur mit Einsatz und Kampf ins Spiel ein, so wie man es in einem Derby eigentlich von vorn herein erwartet. Und plötzlich waren auch die Gelegenheiten da: zunächst erreichte der SVH-Keeper eine gute Kopfballverlängerung von Martin Kaßner nur knapp vorm aufgerückten Paul Krönert (76.), dann konnte Marcel Eisold nach feiner Flachpass-Kombination mit Pierre Fischer nur sehr riskant am Abschluss gehindert werden (79.). Kurz vor Schluss lag der Ball auch im Netz der Haselbachtaler, nachdem diese es nicht schafften einen abgefälschten Schuss von Tobias Strutz zu klären und ein chaotisches Gestocher im 5-Meter-Raum entstand. Marcel Eisold versenkte die Kugel mit der Pike, doch der Gäste-Assistent hatte eine Abseitsposition gesehen (?), weswegen der Referee den Treffer nicht anerkannte (87.). Weitere Gelegenheiten ergaben sich nicht mehr und mit hängenden Köpfen verabschiedeten sich die KöLauer von ihren Kontrahenten.

Fazit: Wieder resultierte das Gegentor aus einem individuellen Fehler, ein Punkt an dem dringend gearbeitet werden muss! Auch in pucto Leidenschaft, Zusammenhalt und Spielwitz hatte diese Partie nichts mehr mit der Leistung von vor zwei Wochen gemeinsam. Stattdessen (bis auf die Schlussviertelstunde) beschäftigen sich manche zu viel und zu oft mit sich selbst, statt sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. So holt man aber in dieser Liga keine Punkte! (pk, 21.10.2014)

Aufstellung: M. Wöltje - M. Töwe, T. Strutz, F. Schulze, N. Hennig (55. M. Fraß) - M. Eisold, P. Krönert, D. Schreiber, M. Kaßner - T. Gärtner (60. C. Leuthold), P. Fischer

heitech.net Klasse Staffel 5 6. Spieltag
28.09.2014 SV Königsbrück/Laußnitz II. - TSV Wachau II. 2:2 (1:1) )
Aktuelle Punktetabelle

Auf heimischem Platz erwartete man mit der Reserve der Wachauer einen spielstarken Gegner, der im oberen Tabellendrittel rangiert und gegen den in den letzten Jahren nie wirklich etwas zu holen war. Die Marschroute der Gastgeber war also klar: hinten sicher stehen und auf eigene Gelegenheiten lauern. Umso erstaunlicher war, was sich in den ersten Minuten des Spiels abzeichnete, denn die Gäste hatten keinerlei Ambitionen eigene Angriffe vorzutragen sondern überließen den Hausherren die Initiative. Diese ihrerseits zeigten ansehnliches Kurzpassspiel und konnten die generische Defensive in die ein oder andere Verlegenheit bringen. Bereits nach 4 Minuten setzte sich der junge Pierre Fischer schön über rechts durch und passte flach in den Strafraum, wo der eingelaufene Paul Krönert nur knapp verpasste. Eine ähnliche Gelegenheit bot sich Thomas Gärtner nur 5 Minuten später, doch auch er traf die Kugel nach feinem Solo von Florian Schulze nicht. Auch die nächste Chance ging auf das Konto von Gärtner, als er eine Flanke unter Kontrolle brachte und den herauseilenden Torhüter mit einem Schlenzer zu überwinden versuchte. Leider knapp drüber (16.). Doch kurz darauf belohnten sich die KöLauer mit dem Führungstreffer: einen doppelten Doppelpass zwischen Daniel Schreiber und Marcel Eisold schloss letzterer mit einem traumhaften Linksschuss ab - 1:0 (19.).

In der Folge kombinierten sich die Gastgeber immer wieder durch die nun völlig verunsicherte Hintermannschaft der Wachauer, die überraschend unkonzentriert und fehleranfällig war. Leider gelang es nicht noch ein Tor nachzulegen, da Torabschlüsse nicht zwingend genug gesucht wurden und der ein oder andere Haken oder Querpass zu viel gespielt wurde. So ließ es der SVKL etwas ruhiger angehen und die letzten 10 Minuten vor der Pause plätscherten vor sich hin, als plötzlich ein Wachauer Geistesblitz zum Ausgleich führte: ein schneller, langer Ball landete beim TSV-Stürmer, der mit einer fixen Drehung in den Strafraum eindrang und sich den Ball eigentlich zu weit vorlegte. Doch Hans Kunath kreuzte unglücklich und ungeschickt den Laufweg des Angreifers und brachte ihn zu Fall. Elfmeter - eine absolut unstrittige Entscheidung des guten Referees und der Wachauer Kapitän versenkte die Kugel humorlos zum schmeichelhaften Ausgleich.

In Hälfte zwei gerieten die KöLauer dann zunächst sehr in Bedrängnis und die TSV-Kicker kamen zu zwei sehr guten Schussgelegenheiten, denen es aber an Genauigkeit fehlte (46., 51.). Doch die Hausherren fingen sich wieder und versuchten weiterhin ihr Kombinationsspiel aufrecht zu erhalten, allerdings war die Gegenwehr und das Pressing der Gäste nun deutlich zu spüren. Das öffnete natürlich auch Räume und so konnte Florian Schulze in der 60. Minute einen perfekt getimten Flachpass auf Thomas Gärtner spielen, der allein auf das Tor zulief und flach zum 2:1 vollendete. Die Führung wurde aber leichtfertig nur 8 Minuten später wieder hergeschenkt: Ein scharfer Eckball auf den kurzen Pfosten konnte die SVKL-Defensive nicht schnell genug klären und eine Wachauer Fußspitze stocherte den Ball aus Nahdistanz zum erneuten Ausgleich über die Linie. Das Bemühen erneut in Führung zu gehen war bei den Hausherren deutlich spürbar, während die Gäste scheinbar lieber das Ergebnis verwalten wollten.

Es wurde nun auch eine Kraftfrage, denn der tiefe, durchweichte Rasen machte die Beine der Akteure sichtbar schwerer. Trotzdem gelangen immer wieder gute Aktionen über außen, doch der finale Pass fand meist keinen Abnehmer. Die größte Gelegenheit hatte in der 82. Minute Pierre Fischer, der seine sehr gute Leistung an diesem Tag hätte belohnen können. Leider entschied er sich nach seinem Solo über rechts weder für den Abschluss mit links noch für den Querpass auf den eingelaufenen Marcel Eisold. So endete das Spiel mit einer Punkteteilung, die man vorher wohl ungefragt angenommen hätte, angesichts des Spielverlaufs aber eher enttäuschend zur Kenntnis nahm.

Fazit:
Zwei Gegentore, die mehr als vermeidbar waren und eine überschaubare Chancenverwertung bringen leider wieder nur einen Punkt ein. Spielerisch war das allerdings eine hervorragende Leistung, die man nun hoffentlich zwei Wochen bis zum nächsten Spiel konservieren kann. (pk, 29.09.2014)

Aufstellung:
M. Wöltje - H. Kunath, S. Klieme, T. Müller, T. Strutz - F. Schulze (38. M. Fraß), P. Krönert, D. Schreiber (55. M. Mühlbauer), M. Eisold - T. Gärtner, P. Fischer

heitech.net Klasse Staffel 5 5. Spieltag
20.09.2014 SV Seeligstadt - SV Königsbrück/Laußnitz II. 3:3 (1:1)
Aktuelle Punktetabelle

Die Krux der Samstagsspiele schlug sich auch an diesem Spieltag wieder in der Personalsituation der Zweiten nieder. Die sowieso schon von Absagen gebeutelte Mannschaft musste auch noch zwei Spieler (inkl. Torwart) an die Erste abtreten , da diese zeitgleich ihr Spiel in Großharthau zu bestreiten hatte. So fanden sich zwar noch 12 Kicker auf der seeligstädter Wiese zusammen, doch ohne gelernten Torwart war natürlich eine gewisse Nervosität im Team zu spüren.

Die Gastgeber offenbarten ihr taktisches Konzept auf dem tiefen, holprigen Rasen von Anfang an, denn meist versuchten sie es mit langen Bällen in die Spitze. Diese konnte aber meist die von Sven Klieme organisierte Defensive abfangen und die KöLauer versuchten ihrerseits mit flachen Bällen einen konstruktiven Spielaufbau. Leider gelang dies nur selten, denn die Platzverhältnisse und unkonzentrierte Abspiele sorgten für zügige Ballverluste und den geschätzten 12 Zuschauern bot sich in den ersten 15 Minuten ein Spiel, das genauso trostlos war wie das Wetter. Echte Chancen waren auf beiden Seiten nicht zu verzeichnen, bis in der 16. Minute eine Ecke der Gäste zum ersten Highlight führte: der Ball konnte von den Seeligstädtern nicht vernünftig geklärt werden und fiel Matthias Fraß vor die Füße, der einfach mal aus 17 Metern abzog. Abgefälscht vom SVS-Libero landete der Ball in den Maschen 1:0. Fast hätte man sogar noch das zweite Tor nachgelegt doch der Treffer von Thomas Gärtner nach Freistoß-Flanke wurde wegen einer Abseitsposition zurück gepfiffen.

Ein Pfiff leitete ebenfalls den Ausgleich für die Hausherren ein: Freistoß 18 Meter vorm KöLauer Tor, welchen der Schütze an den linken Pfosten knallte, von wo der Ball einem Seeligstädter genau vor den Fuß fiel und dieser problemlos aus 5 Metern vollendete (20.). Bis zur Halbzeit blieb es dann ähnlich ereignisarm wie zu Beginn der Partie, allerdings hatten sich die Jungs des SVKL nun besser ins Spiel gefunden und kontrollierten über weite Strecken das Spielgeschehen. Sie konnten sich auch mehrere Halbchancen erspielen (M. Eisold 32.; P. Fischer 38.; J. Wenzel 42.) doch immer wieder war bei den Abschlüssen ein Bein dazwischen oder man verdribbelte sich zwischen den Verteidigern.

In Halbzeit zwei dann setzte sich das Bild fort. Die KöLauer mit mehr Ballbesitz und auch etwas mehr Mut nach vorn die Seeligstädter weiterhin mit langen Bällen. In der 50. Minute wurde Marcel Eisold kurz nach der Mittellinie gefoult, doch weil der Pfiff ausblieb (wie leider sehr oft zu KöLauer Ungunsten) eroberte er sich trotzig den Ball zurück und hob den Ball traumhaft aus ca. 40 Metern über den überraschten seeligstädter Schlussmann. Die erneute Führung und man spürte die Erleichterung im Lager der Gäste, die ihre Spielweise beibehielten und nicht mauerten. Leider rückten die Hinterleute immer wieder weit auf, was bei Ballverlusten zu gefährlichen Kontermöglichkeiten führte. So auch in Minute 58, als Libero Klieme ein Pass verunglückte und der Ball plötzlich vor einem SVS-Stürmer landete, der sich nicht lange bitten lies und aus 14 Metern gezielt ins lange Eck verwandelte 2:2. Doch die Gäste ließen sich nicht entmutigen und drückten weiter auf die erneute Führung.

Einzig der seeligstädter Torwart stand dieser zweimal im Weg: Einen 20-Meter-Knaller von Matthias Fraß (63.) parierte er nämlich ebenso großartig, wie den gezielten Flachschuss von Florian Schulze (68.). Seinem Gegenüber war das Glück leider nicht so hold, denn Aushilfs-Keeper Paul Krönert ließ in der 70. Minute einen harmlosen langen Ball vor die Füße eines Angreifers fallen, welcher den Rettungsversuch des Schlussmannes dann zur 3:2 Führung der Hausherren ins Tor stocherte. Diese sollte jedoch nicht lang halten, denn drei Minuten später narrte Pierre Fischer zwei Mann vorm 16er und schloss perfekt zum 3:3-Ausgleich ab. Auch in der Schlussviertelstunde boten sich den Gästen Gelegenheiten den Platz noch als Sieger zu verlassen, doch es fehlte leider etwas an Präzision, so wie bei dem Kopfball von Marcel Eisold nach Schulze-Eckstoß, der nur Milimeter am Tor vorbei schrammte (85.).

Fazit: Eine Standardsituation und 2 individuelle Fehler bringen die gut kämpfende und selbst spielerisch bessere Truppe um zwei Punkte. Einigkeit herrschte bei den KöLauern darüber, dass mit einem gelernten Torwart und ein bis zwei Spielern mehr der Sieg sicher gewesen wäre. (pk, 21.09.2014)

Aufstellung: P. Krönert F. Schulze, S. Klieme, T. Müller, N. Hennig M. Eisold, M. Fraß, M. Mühlbauer, T. Wenzel (46. H. Kunath) P. Fischer, Th. Gärtner

heitech.net Klasse Staffel 4 1. Spieltag
17.08.2014 SV Königsbrück/Laußnitz 2 : FV Ottendorf-Okrilla 05 (0:2)
Aktuelle Punktetabelle

Einen Saisonauftakt auf einem satten, frisch gemähten Grün, dazu beste Wetterbedingungen und ein Heimspiel mit einem Mini-Derby-Charakter - Fußballherz was willst du mehr? Und so nahm sich unsere Reserve auch vor, erfolgreich in die neue Saison zu starten und den Gast aus Ottendorf, einen Gegner, der eigentlich auf Augenhöhe mit unseren Jungs stehen sollte, das leben schwer zu machen und die ersten drei Punkte zu Hause zu behalten. Dass dies nur mit Einsatzwillen, Kampf und auch fußballerischem Können möglich ist, mussten sich die KöLauer allerdings zunächst von den Gästen demonstrieren lassen, die in der Anfangsphase klar das Spiel bestimmten und offensichtlich nicht mit der Absicht angereist waren, den Hausherren etwas zu schenken. Bereits nach 5 Minuten musste Andy Rudolph im SVKL-Tor die Fäuste nach oben reißen, als der aufgerückte Ottendorfer Linksverteidiger ein Geschoss aus 20 Metern abfeuerte.

Nach 10 Minuten hatte sich das Team dann etwas berappelt und kam besser ins Spiel. So kam Stürmer Mathias Mühlbauer im Strafraum in eine gute Schussposition, schloss aber zu schwach und ungenau ab. Das Spiel bewegte sich nun zwischen den Strafräumen und es wurde auf Fehler des jeweiligen Gegners gewartet. So dauerte es bis zur 30. Minute ehe es wieder zu einer nennenswerten Torgelegenheit kam, doch beim Kopfball des Ottendorfer Stürmers war Keeper Rudolph sicher zur Stelle. 9 Minuten später wäre allerdings auch der KöLauer Schlussmann geschlagen gewesen und die Hausherren hatten Glück, als Christopher Leuthold ein entscheidendes Duell im Strafraum verlor und der zur Vorlage missglückte Torschuss von einem Gäste-Spieler aus 3 Metern über das Tor bugsiert wurde.

Die letzte Gelegenheit der ersten Hälfte konnten dann noch die Gastgeber verbuchen, als ein Schuss von Tobias Strutz abgewehrt wurde und vor die Füße von Florian Schulze fiel. Dessen Schlenzer aus 18 Metern senkte sich jedoch leider neben das Tor (45 ). Die zweite Halbzeit begann gleich mit einer Schrecksekunde für die Hausherren als sich ein Ottendorfer nach einem schlecht getimten Pass von Hans Kunath das Spielgerät eroberte und allein auf Torwart Rudolph zulief. Sein gut gedachter Lupfer verfehlte jedoch das Gehäuse. Allgemein war es mit der Treffsicherheit der Gäste noch nicht allzu gut bestellt, denn sowohl in der 48. als auch in der 55. Minute verfehlten deren Stürmer das KöLauer Tor jeweils aus Nahdistanz. Der FVO hatte das Spiel nun vollkommen im Griff und schnürte die Gastgeber am eigenen Strafraum ein. Diese konnten ihrerseits kaum vernünftigen Spielaufbau betreiben, weil Passgenauigkeit fehlte oder es an der Ballannahme haperte.

So kamen die Bälle immer postwendend zurück und brachten die Defensive des SVKL stets in Bedrängnis. Bedanken konnte man sich immer wieder bei Schlussmann Rudolph, der in der 60. Minute mit großartiger Parade einen Ottendorfer Strahl abwehrte. Eine gute Gelegenheit vergab dann auf der anderen Seite der eingewechselte Steve Zahour, als er sich gut gegen seinen Bewacher durchsetzen konnte, in dessen Bedrängnis allerdings nicht ausreichend Kraft für einen gefährlichen Abschluss fand. Es war die bis dato einzige gelungene Aktion der harmlosen Hausherren und nach 71 Minuten hatten die Gäste dann den inzwischen verdienten Torerfolg zu verbuchen: Einen schön durchgesteckten Ball brachte der FVO-Stürmer aufs Tor und die Abwehr von Schlussmann Rudolph reichte nicht, so dass die Kugel Richtung Tor trudelte, wo der Rettungsversuch von Hans Kunath auf der Linie den direkten Weg zu einem Ottendorfer fand, der ohne Mühe zum 0:1 einnetzte.

Nur eine Minute nach Wiederanpfiff legten die Gäste nach und nutzen eine haarsträubende Aktion der KöLauer Hintermannschaft, die auf Grund fehlender Absprachen den Ball vertändelte und den Angreifer allein aufs Tor ziehen lassen musste. Diesmal war der Lupfer perfekt und es stand 0:2 aus Sicht der Hausherren (73 ). Von diesen erhofften sich Zuschauer und Trainer nun ein Aufbäumen, aber die Angriffsbemühungen blieben ideen- und harmlos. Zwar hatte man nun deutlich mehr Ballbesitz, doch das lag vor allem daran, dass die FVO-Kicker mit der Führung im Rücken einen Gang zurück schalteten und das Ergebnis in Ruhe verwalteten. Kurz vor Schluss zeigten die KöLauer, dass auch sie in der Lage sind schöne Angriffe zu spielen: Nach einigen Pässen wurde Tobias Strutz schön im Strafraum freigespielt, sein Schuss jedoch geblockt und der aufgerückte Matthias Fraß knallte den Ball scharf an die Querlatte. Da diese Aktion aber erst in der 89. Minute zu Stande kam, war es für weitere gefährliche Aktionen zu spät und der Schlusspfiff besiegelte einen verdienten Sieg für die Ottendorfer.

Fazit: Nach dem ersten Spiel wird deutlich wie viel man fußballerisch aufzuholen hat. Luft und Kraft scheinen für 90 Minuten zu reichen, was zwar positiv ist, aber spielerisch war man den Ottendorfern noch zu deutlich unterlegen. Hier muss dringend etwas getan werden, um sich nicht bereits nach ein paar Spieltagen in unliebsamen Tabellenregionen wiederzufinden.
(pk, 18.08.2014)

Aufstellung: A. Rudolph F. Schulze, T. Müller, R. Krause, H. Kunath (79. C. Leuthold) C. Leuthold (61. B. Jahnke), T. Strutz, D. Schreiber, M. Fraß M. Mühlbauer (65. S. Zahour), Th. Gärtner

heitech.net Klasse Staffel 4 19.Spieltag
14.04.2014 SV Königsbrück/Laußnitz 2. : TSV Pulsnitz 1920 2. 1 : 1 (0 : 1)
Aktuelle Punktetabelle

Nach dem desaströsen Ergebnis in der Vorwoche beim Lomnitzer SV (7:1) war am heutigen Sonntag Wiedergutmachung angesagt. Zum ersten Mal ging es dazu in diesem Jahr auf den Rasen des Laußnitzer Heidestadions und man hatte gegen die favorisierten Gäste aus Pulsnitz (Tabellendritter) nichts zu verlieren, doch forderten die Verantwortlichen ein deutlich anderes Auftreten als im letzten Spiel.

Es ging munter und ohne große Abtastphase in die Partie, in der die Gäste sofort das Heft des Handelns in die Hand nahmen. Da unsere Elf noch etwas unsortiert war, ergab sich gleich eine gute Gelegenheit, die jedoch zum Glück nicht belohnt wurde (3.). Bereits 5 Minuten später hätten wiederum die Hausherren in Führung gehen können: Marcel Eisold startete ein Solo und drang in den gegnerischen 16er ein, wo er auf den aufgerückten Paul Krönert quer legte, dessen Schuss der Pulsnitzer Schlussmann aber gerade so parieren konnte. Für den Nachschuss von Jeffrey Wenzel war der Winkel dann etwas zu spitz. Im Nachhinein bestimmten die Gäste wieder das Geschehen und als deren Mittelfeldmotor nicht entscheidend gestört werden konnte, knallte er einen 18-Meter-Hammer an die Latte des KöLauer Gehäuses (15.). Immer wieder hatten die Hausherren nun Glück, da sie den Gegner in seinem Kombinationsfluss nicht entscheidend stören konnten und dieser immer wieder gefährlich im Strafraum auftauchte. Letztendlich warf sich aber immer ein Defensivspieler in die Abschlussversuche. Nach vorn ging nunmehr relativ wenig, auch weil gewonnene Bälle schnell wieder hergeschenkt wurden oder die Flanken keinen Abnehmer im Strafraum fanden. So wurde es ein hartes Stück Abwehrarbeit für die Gastgeber, denn die Entlastung in der Offensive fehlte fast gänzlich. Man hoffte, dass man mit dem 0:0 in die Pause gehen würde, doch die Pulsnitzer versetzten unseren Jungs zwei Minuten vorm Halbzeitpfiff einen Nackenschlag: Nach einem flinken Seitenwechsel auf rechts stand ein gegnerischer Spieler völlig blank, tankte sich zur Grundlinie durch und brachte die Kugel flach und scharf in die Mitte, wo sie nicht geklärt werden konnte und stattdessen vom Angreifer über die Linie gedrückt wurde - 0:1.

Um die Defensive zu entlasten, entschloss man sich zu einer taktischen Umstellung zur Pause, was sofort spürbar war. Die Bälle liefen nun sicherer durch die Reihen der Hausherren und man drängte die Gäste in die Defensive. Immer wieder wurden gefährliche Flanken in den Strafraum geschlagen, doch so sehr sich die Stürmer auch bemühten, erreichten sie diese Bälle nicht. Innerhalb von 5 Minuten prüfte dann Libero (!) Tobias Strutz den Torwart der Pfefferkuchenstädter als er 3 mal zu fulminanten Weitschüssen ansetzte, die der Hüter teilweise spektakulär von der Linie kratzte (53., 57., 58.). Einzig das fehlende Nachsetzen der Offensivkräfte verhinderte den Ausgleich. Den Gästen fiel nun wirklich wenig ein und sie wirkten äußerst verunsichert. Die langen Bälle in die Spitze fingen unsere Abwehrspieler fast immer ab und sorgten mit schnellem und gefälligem Umkehrspiel für gefährliche Aktionen vorm Pulsnitzer Gehäuse. Besonders der junge Felix Schönwitz beeindruckte in dieser Phase mit gutem Stellungsspiel und abgeklärtem Zweikampfverhalten. In der 69. Minute sorgte eine Flanke von Daniel Schreiber dann für mächtig Gewühl im Strafraum, doch gelang es in drei Versuchen keinem KöLauer den Ball aus 5 Metern über die Linie zu drücken. Der Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt bereits hoch verdient gewesen, doch die Gäste verschanzten Ihren Strafraum, so dass ein Eindringen trotz gutem Kombinationsspiel schwer war und natürlich musste man auch auf der Hut vor eventuellen Kontern sein. Eine Kaßner-Ecke hätte dann fast der eingewechselte Thomas Gärtner verwerten können, doch brachte er nicht genug Druck hinter den Ball (74.). Plötzlich fand dann doch ein langer Befreiungsschlag einen Abnehmer in der Hälfte der Hausherren, der sofort auf seinen aufgerückten Sturmpartner quer legte. Dieser hatte, verfolgt von zwei KöLauer Verteidigern, nur noch Schlussmann Maikel Wöltje vor sich, vergab diese Gelegenheit aber mehr als kläglich (79.).

Nur 3 Minuten später wurde dann der aufgerückte Außenverteidiger Thomas Müller in Szene gesetzt, der sich ein Herz fasste und eine wuchtige Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum schlug. Diese verpasste wieder die Köpfe unserer Stürmer, doch auch die der Verteidiger, so dass der Ball dem am langen Pfosten postierten Martin Kaßner vor die Füße fiel, der dann eiskalt zum überfälligen Ausgleich einschob (82.). Nun hatte man Lunte gerochen und spürte, dass gegen die etwas verunsicherte Hintermannschaft mehr drin war, doch stattdessen sorgte ein leichtfertiger Ballverlust im Mittelfeld für einen schnellen Konter, der mit einem schönen Schlenzer abgeschlossen werden konnte, welcher aber zum Glück nur die Torlatte touchierte (85.). In der Folge konnte ein langer Pass auf einen Pulsnitzer nur zu einer Ecke geklärt werden, die dann weit durch den KöLauer 16er segelte. Beim Versuch der Ballannahme ließ sich der Angreifer im Strafraum fallen, doch der Pfiff blieb aus. Leider war der Frust darüber wohl so groß, dass sich der Pulsnitzer Spieler ein Wortgefecht mit Marcel Eisold lieferte und im Anschluss - immer noch im 16-Meter-Raum - direkt vor den Augen des Schiedsrichters geschickt den Körperkontakt mit unserem Mittelfeldspieler suchte. Wohl beeinflusst von der vorherigen Diskussion entschied der Unparteiische auf Strafstoß und schickte zu allem Überfluss den bereits verwarnten Eisold mit der Ampelkarte vom Feld (88.). Das großartige Aufbäumen der Mannschaft in der zweiten Halbzeit drohte mit einem Mal zu verpuffen und man fürchtete um den Lohn der Arbeit gebracht zu werden. Der Pulsnitzer Schütze schob den Elfmeter jedoch links am Tor vorbei - Glück gehabt! In der zweiten Minute der Nachspielzeit erspielten sich die Gastgeber in Unterzahl sogar noch eine gefährliche Chance, welche ein Abwehrspieler zur Ecke klären konnte. Diese ließ der Referee jedoch nicht mehr ausführen und in den Gesichtern unserer Spieler mischten sich Freude und Erleichterung über das Ergebnis mit ein wenig Enttäuschung darüber, aus dem passablen zweiten Durchgang nicht mehr gemacht zu haben.

Fazit: Eine deutliche Wandlung zu dem Katastrophenauftritt der letzten Woche. Solch eine Einstellung im Spiel und eine so ordentliche Moral von allen beteiligten UND nicht beteiligten Spielern wünscht man sich eigentlich an jedem Spieltag. Denn es sollte jeder gemerkt haben, dass man dann auch in der Lage ist vernünftig Fußball zu spielen. Einziges Manko an diesem Tag bleibt leider die Chancenverwertung. (pk, 14.04.2014)

Aufstellung: M. Wöltje - F. Schönwitz, T. Strutz, T. Müller, H. Kunath (55. Th. Gärtner) - F. Schulze (63. C. Leuthold), P. Krönert, D. Schreiber (74. P. Fischer), M. Kaßner, M. Eisold - J. Wenzel

heitech.net Klasse Staffel 4 14.Spieltag
22.03.2014 TSV Wachau 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 0 : 0
Aktuelle Punktetabelle

Pünktlich zum Aufwärmen in Wachau setzten widrigste Witterungsbedingungen in Form von Starkregen und noch stärkerem Wind ein. Für unsere Jungs sollte dies jedoch keine Ausrede sein, hatte man sich doch vorgenommen, den Rückstand zum Tabellennachbarn zu verkürzen. Denn durch den Rückzug der zweiten Mannschaft des SV Seeligstadt wurden unserer Reserve 6 Punkte und 12 Tore vom Konto gestrichen und diese wollte man so schnell wie möglich wieder aufholen. Allerdings benötigten die KöLauer ein Weilchen um ins Spiel und darin die richtigen Mittel bei dem Wetter zu finden. Lange Bälle kehrten, auch durch den Gegenwind bedingt, postwendend zurück und ermöglichten den ballsicheren Gastgebern ihr spiel relativ einfach aufzuziehen.

Nach 12 Minuten wären unsere Kicker dann fast in Rückstand geraten, als ein agiler Wachauer Angreifer parallel zum 16er dribbelte und die Ablage von seinem Mannschaftskollegen gegen die Latte genagelt wurde. Dies war allerdings auch die größte Chance der Gastgeber im ersten Durchgang, da der SVKL danach cleverer und effektiver verteidigte und somit auch immer besser ins Spiel kam. Kurz darauf wurde Paul Krönert im gegnerischen Strafraum klar umgestoßen, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. In dieser Phase hatte man die Hausherren gut im Griff und suchte auch den Weg nach vorn. Besonders Mittelstürmer Thomas Gärtner behauptete gut die Bälle im Zweikampf und kam auch zu zwei Abschlüssen, die leider ebenso glücklos waren, wie die Schüsse von Martin Kaßner und Sven Klieme. Einen Riesen vergaben die Gäste dann in der 35. Minute, als sich Martin Kaßner im Doppelpass durch die Abwehrreihe kombinierte und auf Jeffrey Wenzel quer legte. Dessen wuchtiger Schuss pfiff allerdings knapp über das Lattenkreuz. Nach einer Ecke 3 Minuten später war es erneut Martin Kaßner, der am 5er am höchsten stieg und den Kopfball leider etwas zu lang ansetze.

Die Schlussminuten des ersten Durchgangs gehörten dann jedoch wieder den Wachauern, die unsere Defensive unter Druck setzten, doch mit ihren Abschlüssen an den Beinen der Verteidiger oder an Schlussmann Maikel Wöltje scheiterten. So ging es torlos in die Pause und als die Akteure wieder das Spielfeld betraten, hatte sich endlich auch das Wetter beruhigt. Allerdings wurde dafür die Gangart auf dem Feld ein wenig ruppiger, was zu einigen günstigen Freistoßpositionen für die Gastgeber führte. Diese blieben jedoch allesamt ungenutzt. Die KöLauer konzentrierten sich nun mehr auf die Defensive und versuchte den ein oder anderen Konter zu setzen. Mit einem solchen hätte Sven Klieme die Führung erzielen können, doch sein Abschluss aus 18 Metern wurde geblockt. Die Gastgeber versuchten mehr und mehr das Spiel an sich zu reißen und in der 67. Minute entwischte der Toptorschütze der Wachauer seinem Bewacher und zog aus spitzem Winkel scharf ab.

Keeper Wöltje riss jedoch die Fäuste nach oben und bewahrte sein Team vor dem Rückstand. Viele Nickligkeiten und Freistöße prägten nun auf beiden Seiten die Partie und Torraumszenen waren Mangelware, weil sie konsequent von beiden Mannschaften verhindert wurden. Es dauerte bis zur 76. Minute bis sich für unsere Jungs wieder eine gute Gelegenheit ergab: Eine lange Ecke von Martin Kaßner köpfte Daniel Schreiber klug gegen den Lauf des gegnerischen Schlussmannes ins lange Eck, doch die Pfosten der Wachauer waren besetzt, so dass der Ball auf der Linie geklärt wurde. Das kurzweilige Spiel ging dem Ende entgegen, als unsere KöLauer plötzlich erneut gefährlich im gegnerischen Strafraum auftauchten. Paul Krönert eroberte nach einem Einwurf den Ball und startete zur Grundlinie von wo aus er die Kugel zurück an den 5er legte, wo leider ein Wachauer Verteidiger eine Fußspitze vor dem einschussbereiten Martin Kaßner an den Ball kam und die Situation bereinigte. Kurz vor dem Abpfiff wurde Jeffrey Wenzel noch bei einem verheißungsvollen Konter zurück gepfiffen, da der Schiri eigenmächtig auf Abseits entschied - eine streitbare Entscheidung über die man allerdings nicht urteilen sollte, wenn man keinen eigenen Linienrichter stellen kann bzw. will.

Fazit: Das Unentschieden ist durchaus gerecht, obwohl man durchaus Chancen hatte, um das Spiel für sich zu entscheiden. Leider fehlte in den entscheidenden Momenten das Quäntchen Glück beim Abschluss unserer Jungs. Nichtsdestotrotz war das kämpferisch eine ausgezeichnete Leistung und die Zweite bleibt auch in ihrem vierten Rückrundenspiel ungeschlagen. Wenn man diesen Einsatz nächste Woche im Derby gegen Großnaundorf wieder abrufen kann, können wir uns auf ein interessantes und hoffentlich erfolgreiches Spiel freuen. (pk, 24.03.2014)

Aufstellung: M. Wöltje - N. Hennig, S. Klieme, T. Müller, C. Leuthold (77. H. Kunath) - F. Schulze, P. Krönert, D. Schreiber, M. Kaßner, J. Wenzel - Th. Gärtner (55. P. Fischer)

heitech.net Klasse Staffel 4 12. Spieltag
SV Haselbachtal 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 1 : 3 ( 1 : 2 )
Aktuelle Punktetabelle

Am letzten Spieltag vor der Winterpause stand für unsere Zweite noch ein harter Brocken auf dem Programm. Der Tabellenführer aus dem Haselbachtal hatte bisher seinen Gegnern noch nicht einen Punkt überlassen müssen und thronte mit 11 Siegen aus 11 Spielen an der Spitze der Staffel V. Dementsprechend hatte unsere Reserve, die mit einem 17 Mann starken Kader angereist war, nichts zu verlieren, war man doch klarer Außenseiter.

Nichtsdestotrotz wollte man sich keinesfalls vorführen lassen und beschloss aus einer kompakten Defensive heraus vielleicht den ein oder anderen Nadelstich beim Favoriten zu setzen. Dieser legte wie erwarten spielerisch gut los, was auf der "Schleifscheibe" am Keulenberg gar nicht so einfach war. Immer wieder wurden die flinken und technisch starken Angreifer gesucht, doch die KöLauer Defensive fand schnell ins Spiel und vereitelte größere Gelegenheiten. Auch wenn es manchmal etwas chaotisch im und um den 16er der Gäste zuging, warf sich jeder Akteur aufopferungsvoll in die Abschlussversuche der Hausherren, so dass Schlussmann Maikel Wöltje nur sporadisch geprüft wurde und wenn doch einmal ein Schuss das Ziel nicht verfehlte war er sicher zur Stelle. Die Haselbachtaler waren spielbestimmend, allerdings in ihren Aktionen nicht konsequent genug, so dass sich auch der SVKL im Vorwärtsgang versuchen konnte. So auch in der 31. Minute also nach schöner Balleroberung im Mittelfeld der Ball bei Tobias Strutz landete, welcher wunderbar mit der Hacke zum gestarteten Paul Krönert durchsteckte. Dieser brachte vom linken Strafraum-Eck die Kugel ins Zentrum, wo sie in Person von Marko Reppe einen dankbaren Abnehmer fand, der eiskalt zur 1:0-Führung vollstreckte.

Die Überraschung war perfekt und die Frustration bei den Haselbachtalern deutlich zu spüren, deren Offensiv-Aktionen nun nervös und fahrig gespielt wurden, so dass der von Sven Klieme hervorragend geordnete Abwehrverbund nur wenig Mühe hatte die Angriffe zu verteidigen. Der KöLauer Libero war es auch, der das zweite Tor mit einem langen Ball in der 37. Minute einleitete. Dieser konnte von Marko Reppe erlaufen werden, der sich zunächst gegen 2 Abwehrspieler durchsetzte und dann trotz eines elfmeterreifen Foulspiels auf den Beinen blieb und sich dafür mit dem 2:0 belohnte. Die nochmals geschockten Gastgeber versuchten weiterhin nach vorn zu spielen, doch die Bälle wurden fast immer gut abgefangen. Leider sorgte dann ein Platzfehler dafür, dass dem SVKL-Verteidiger Daniel Schreiber die Kugel an die Hand sprang und das zu allem Unglück noch im eigenen Strafraum. Ein Strafstoß war die logische und richtige Konsequenz und der SVH-Schütze ließ sich diese Chance auch nicht entgehen und verkürzte auf 1:2 (44.).

Genau so weiterspielen lautete das Motto für die zweiten 45 Minuten. Dass es den Gästen allerdings derart einfach gemacht werden würde, damit rechnete niemand. Unglaublicherweise verstrickten sich die Haselbachtaler in Diskussionen untereinander, brachten kaum mehr einen Angriff vernünftig zu Ende und vergaben leichtfertig gute Freistoßmöglichkeiten. Anders als die Gäste, die aus einer Standard-Situation in der 59. Minute Kapital schlugen: Sven Dittrich brachte einen Freistoß von der Mittellinie wunderbar an den langen Pfosten und der überraschte Torwart ließ den Ball direkt vor die Füße von Marcel Eisold klatschen ließ, der sich nicht lange bitten ließ und die Kugel in die Maschen drosch - 3:1. Spätestens jetzt war der Gastgeber vollends von der Rolle, blieb in der Vorwärtsbewegung relativ harmlos und leistete sich katastrophale Ballverluste.

Für die gefährlichsten Aktionen des SVH sorgten bezeichnenderweise auch nicht die eigenen Leute sondern die Mannen der Gäste, denn sowohl Paul Krönert (66.) und Daniel Schreiber (72.) verfehlten beim Klären von Flanken nur knapp das eigene Gehäuse. Auf der Gegenseite kam es dann noch zu zwei gefährlichen Aktionen, doch Marko Reppe blieb sein drittes Tor nach gute Abwehr des SVH-Torwarts verwehrt (67.) und der eingewechselte Thomas Gärtner zielte bei seinem Abschluss aus spitzem Winkel nicht genau genug (78.). So plätscherte das Spiel bis zum Schlusspfiff vor sich hin und die KöLauer Defensive hatte keine Mühe mehr den 2-Tore-Vorsprung zu verwalten und brachten den Hausherren verdient die erste Saisonniederlage ein. Fazit: Kompakt in der Defensive und effektiv im Abschluss, das fasst das Spiel unserer Jungs gut zusammen. Wie bereits in der Vorwoche lieferte das Team eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung ab, in der jeder Spieler alles in die Waagschale warf. Diesmal wurde dieser aufopferungsvolle Einsatz auch belohnt und jeder hat sich die Winterpause mehr als verdient. Hoffen wir auf mehr solcher Leistungen in der Rückrunde 2014. (pk, 02.12.2013)

Aufstellung: M. Wöltje - T. Müller, S. Klieme, D. Schreiber, S. Dittrich - M. Eisold, P. Krönert, T. Strutz, M. Kaßner (80. H. Kunath) - M. Reppe (71. M. Mühlbauer), J. Wenzel (66. Th. Gärtner)

heitech.net Klasse Staffel 4 11. Spieltag
SV Liegau-Augustusbad 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 2 : 0 ( 0 : 0 ))
Aktuelle Punktetabelle

Es war eigentlich alles wie immer, wenn man in den letzten Jahren zur Reserve nach Liegau reiste: Anstoß Samstag um 12 (= dünne Personaldecke), schlechtes Wetter und die Punktausbeute gleich null. Trotzdem muss man sagen, dass unsere Jungs keinesfalls (wie leider schon oft erlebt) untergegangen sind, sondern sich gut präsentierten.

Die Marschrichtung gegen die spielstarken Liegauer war von vorn herein klar und wurde gut umgesetzt: den Gegner vom eigenen Tor weg halten und ihm durch körperliche Präsenz und defensive Ordnung die Lust am Spielen nehmen. Das klappte gut und fast hätte Thomas Gärtner sogar für eine faustdicke Überraschung sorgen können, als er sich bereits nach 3 Minuten stark gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und nach einem Missverständnis zwischen Verteidiger und Torwart plötzlich allein vorm leeren Tor stand. Doch der Winkel war etwas zu spitz und der Abschluss zu zögerlich, so dass ein zurückgeeilter Abwehrspieler denn Ball noch auf der Linie klären konnte. Dann stellte sich das erwartete Spiel ein: Liegau versuchte es über ihr gutes Kurzpassspiel, fand aber kaum Lücken im Defensivverbund der Gäste, die ihrerseits ordentlich dagegen hielten.

Trotzdem kam es zu ein paar Abschlüssen der Hausherren, die aber allesamt das Ziel verfehlten. Kam doch einmal ein Ball aufs Tor, war Torwart Erik Findeisen souverän zur Stelle. Auch eine Reihe von Eckbällen konnte die SVKL-Defensive immer gut verteidigen. Marcel Eisold hatte dann in Minute 36 noch eine große Chance, als er einen schönen Freistoß von Daniel Schreiber knapp neben das Liegauer Gehäuse köpfte. Das torlose Unentschieden zur Pause war ebenso hart erarbeitet wie hoch verdient, denn die taktische Marschroute wurde gut umgesetzt und der kämpferische Einsatz stimmte vom Torwart bis zum Stoßstürmer.

Durchgang zwei startete mit einer Großchance der Gastgeber, aber Schlussmann Findeisen war auch da nicht zu überwinden (49.). Merklich erhöhten die Liegauer nun den Druck, doch die Gegenwehr der Gäste hatte es in sich und die Defensive war nur schwer zu knacken. In der 63. Minute kam ein Offensiv-Akteur der Hausherren dann ca. 20 Meter vorm Tor zu Fall und den fälligen Freistoß donnerte deren Kapitän aufs Tor. Torwart Findeisen war zwar zur Stelle, konnte das scharfe Geschoss aber nur abklatschen lassen und der Ball landete direkt vor den Füßen des Liegauer Stürmers, der problemlos einschieben konnte, auch weil keiner seiner Gegenspieler mit gelaufen war. Nun wurde es natürlich schwer eine Niederlage zu verhindern.

Trotzdem merkte man unseren Spielern an, dass sie durchaus gewillt waren noch einen Punkt beim Tabellendritten zu erobern. Allerdings musste man dem großen kämpferischen Einsatz Tribut zollen, denn es schwanden merklich die Kräfte und somit fehlte es bei Abspielen und Kontern an Präzision und Durchschlagskraft. Aussichtsreiche Bälle wurden zu schnell verloren, so dass man die Gastgeber teilweise zu Kontern einlud. Allgemein war nach vorn zu wenig Entlastung bei den KöLauern, die dadurch immer wieder in die Defensive gedrängt wurden und keinen eigen Spielaufbau betreiben konnten. Als in Minute 74 ein Liegauer Angreifer durchstartete und allein vorm SVKL-Schlussmann auftauchte, schien das die Vorentscheidung zu sein, doch Erik Findeisen war blitzschnell unten und parierte den Abschluss sicher. Auf der Gegenseite hätte 5 Minuten später mit etwas Glück der Ausgleich fallen können: Marcel Eisold sprintete einem Rückpass zum Liegauer Torwart hinterher und dessen Befreiungsschlag prallte vom Rücken des KöLauer Angreifers in Richtung Tor.

Doch die Hoffnung zerschlug sich, als der Ball knapp neben dem Pfosten am Außennetz landete. Der entscheidende Treffer und damit auch der Schlusspunkt der Partie gelang den Liegauern vier Minuten vor Ende der Partie. Ein Freistoß, wohl als Flanke gedacht, segelte vorbei an Freund und Feind durch den SVKL-Strafraum und der wohl etwas überraschte Keeper Findeisen fand keine Reaktion mehr zur Abwehr der Kugel, so dass sie zum 2:0 in die Maschen trudelte. Fazit: Dass eine so spielstarke Mannschaft wie Liegau, die die Liga in den vergangenen Jahren beherrscht hat, zwei Standard-Situationen benötigt, um das Spiel zu gewinnen sagt schon sehr viel über die gute Gegenwehr der Gäste aus. Einsatz, Kampf und Zusammenhalt stimmten bei unseren Jungs von der ersten bis zur letzten Minute. Leider gibt es dafür keine Punkte. Trotzdem kann man auf dieser geschlossenen Mannschaftsleistung aufbauen und diese hoffentlich auch beim letzten Spiel vor der Winterpause abrufen, wenn es zum Tabellenführer nach Haselbachtal geht. Vielleicht kitzelt dieses Derby auch noch ein paar zusätzliche Kräfte und Motivation für eine schöne Überraschung hervor. Denn Punkte sind weiterhin bitter nötig! (pk, 25.11.2013)

Aufstellung: E. Findeisen - T. Müller, N. Hennig, F. Schönwitz, M. Kunath - D. Schreiber, M. Eisold, F. Schulze (65. M. Wöltje), M. Kaßner - M. Mühlbauer, Th. Gärtner

heitech.net Klasse Staffel 4 10. Spieltag
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : FSV Bretnig- Hauswalde 2. 3 : 0 ( 0 : 0 )
Aktuelle Punktetabelle

Die zwei Niederlagen der letzten beiden Spiele schmerzten, verpasste man es doch zum einen im Spiel gegen Lomnitz einem Tabellennachbarn Punkte abzujagen und unterlag danach auch noch einem "Altherren-Team" in Pulsnitz. An diesem Sonntag wollte man sich jedoch keine Blöße geben und unbedingt einen Dreier einfahren, denn der Gegner aus Bretnig-Hauswalde sollte in der Tabelle weiter auf Abstand gehalten werden. Trotz dessen begannen unsere Kicker nervös und benötigten eine Weile um ins Spiel zu kommen. Chancen gab es in den Anfangsminuten kaum, was auch wieder an der mangelnden Konzentration der Gastgeber lag. Immer wieder wurden Fehlpässe gespielt oder der Ball im Vorwärtsgang vertändelt. Im Laufe der ersten 20 Minuten begann das Team dann aber immer höher zu verteidigen und den Gegner in die eigene Hälfte zu drücken. Trotzdem bestimmte weiter die fahrige Spielweise der KöLauer das Geschehen aus der die Gäste zum Glück keinen Nutzen ziehen konnten, denn deren Offensivbemühungen waren noch harmloser, als die unserer Jungs.

So hatte Torwart Erik Findeisen nur zwei Flanken herunter zu pflücken und blieb ansonsten nahezu beschäftigungslos. Nach 25 Minuten dann die Riesenchance für die Hausherren: Paul Krönert schlenzte einen Freistoß an den langen Pfosten, wo der junge Felix Schönwitz völlig alleingelassen aus 4 Metern zum Kopfball kam, der Kugel aber leider nicht den nötigen Druck geben konnte und sie über den Querbalken köpfte. Das ein oder andere Mal gelang es dann noch dem Stürmer-Duo Marko Reppe und Tobias Strutz durch Druck auf den FSV-Libero den Ball zu erobern, aber zwingende Gelegenheiten ergaben sich daraus nicht. Die zweite Hälfte begann dann sehr munter, auch weil sich die KöLauer viel vorgenommen hatten und ihre druckvolle Spielweise fortsetzten, wodurch die Bretniger zu Fehlern gezwungen wurden. Ein solches Missverständnis in der Gäste-Abwehr führte zu einer Eckball-Serie, die allesamt sehr gut von Hans Kunath in den 16er geschlagen wurden und zweimal den aufgerückten Andy Rudolph fanden, der aber zunächst volley und beim zweiten Versuch mit einem scharfen Kopfball an dem auf der Linie postierten Verteidiger scheiterte. Bereits hier hätte das 1:0 fallen müssen, doch noch hatten die Gäste Glück.

Dieses verließ sie allerdings in der 53. Minute: Sven Klieme schlug einen Freistoß an die Strafraumkante, wo Marko Reppe den Ball verlängerte. Die entstandene Kerze wollte der letzte Mann der Bretniger klären, doch Florian Schulze schaltete deutlich schneller und nickte den Ball clever ins Tor. Diese Führung gab zunächst Sicherheit, doch war spürbar, dass unsere Jungs so schnell wie möglich nachlegen wollten. Versuche von Felix Schönwitz (59.), Paul Krönert (63.) und Tobias Strutz (66.) waren jedoch zu harmlos, um den FSV-Schlussmann zu überwinden. Fast hätte man sogar den Ausgleich hinnehmen müssen, allerdings nicht durch einen Gästespieler: Der eingewechselte Mathias Mühlbauer donnerte einen Klärungsversuch ans eigene Gebälk und jagte seinen Mitspielern dadurch einen gehörigen Schrecken ein. Nach 70 Minuten konnten die KöLauer aber endlich erhöhen als Marko Reppe eine erneut hervorragend geschlagene Kunath-Ecke wuchtig einköpfte.

Nach dem 2:0 begannen sich allerdings wieder einige Fehler einzuschleichen und es ging die bisher solide organisierte Grundordnung der Gastgeber verloren, wodurch einige brenzlige Situationen entstanden. Nach 10 Minuten und deutlichen Worten von Libero Sven Klieme an seine Mitspieler war aber auch dieses Manko wieder abgestellt. In der 83. Minute trug dann auch endlich das Pressing der unermüdlichen Stürmer Früchte: Thomas Gärtner setzte den vom Torwart kurz angespielten FSV-Verteidiger unter Druck, der sich dadurch zu einem mustergültigen Pass in den Lauf von Marko Reppe hinreißen ließ und der erneut stark spielende SVKL-Angreifer schloss diesen Ball trocken ins kurze Eck zum 3:0-Endstand ab.

Fazit: Das waren wichtige 3 Punkte, die wieder ein wenig Luft nach unten verschaffen. Man hofft, dass solche konzentrierten Leistungen auch in Zukunft gegen stärkere Gegner abgerufen werden können, um schnellstmöglich weitere Punkte zu sammeln und sich damit von den unteren Regionen der Tabelle abzusetzen. (pk, 05.11.2013)

Aufstellung: E. Findeisen - T. Müller, S. Klieme, H. Kunath, A. Rudolph (76. Th. Gärtner) - F. Schönwitz, P. Krönert, F. Schulze (62. M. Mühlbauer), M. Kaßner - T. Strutz, M. Reppe

heitech.net Klasse Staffel 4 9. Spieltag
SV Königsbrück/Laußnitz 2.: Lomnitzer SV 1 : 5 ( 0 : 0 )
Aktuelle Punktetabelle

Es gibt Fußballspiele deren Verlauf man einfach nicht erklären kann. Das Heimspiel unserer Zweiten gegen die Gäste aus Lomnitz gehört definitiv dazu. Wie es zu diesem Debakel kam, konnte nach dem Schlusspfiff keiner so recht verstehen und die enttäuschten und frustrierten Blicke der Spieler sprachen Bände.

Doch der Reihe nach: Nach etwas fahrigem Beginn in den Anfangsminuten fand unsere Elf schnell besser ins Spiel und begegnete den langen Bällen der Gäste mit einer von Tobias Strutz gut organisierten Defensive. Man wollte sich dem Spiel der Lomnitzer keinesfalls anpassen und suchte somit den Weg nach vorn über gepflegtes Kurzpassspiel, was auch äußerst gefällig und gut anzusehen war. Leider reichte es, wie so oft in den letzten Wochen, nicht für den letzten Tick, den entscheidenden Pass und einen effektiven Torabschluss. Trotzdem kam es zu einigen Gelegenheiten für die KöLauer: Marko Reppe setzte einen Kopfball nach Kunath-Ecke knapp drüber (14.), Tobias Strutz und Paul Krönert versuchten sich glücklos aus der Distanz (19., 24.) und Florian Schulze scheiterte nach schönem Solo über links am Außennetz (28.). Allerdings darf man nicht unerwähnt lassen, dass die Gäste mit ihren langen Bällen immer wieder ihre Offensivkräfte fanden und auch diese zu Torabschlüssen kamen (9., 14., 26.), welche allerdings noch deutlich das Ziel verfehlten.

Trotzdem hätte das schon eine Warnung sein können… Dann in der 29. Minute ein Schock für die Gastgeber: Keeper Maikel Wöltje sank in seinem 16er zusammen. Beim Aufwärmen war der junge Schlussmann mit dem Pfosten kollidiert und die Folgen machten sich nun bemerkbar. Es ging nicht mehr weiter und unglücklicherweise hatte gerade an diesem Tag der zweite Fänger der KöLauer "frei" bekommen, so dass das Betreuer-Team Schreiber/Töwe zu Umstellungen gezwungen war. Tobias Strutz nahm den Platz zwischen den Pfosten ein, die zentrale Achse rückte um jeweils eine Position nach hinten und Thomas Gärtner übernahm den Platz an vorderster Front. Kurz darauf wurde es erstmals gefährlich für den neuen Keeper, als ein LSV-Stürmer volley aus 18 Metern abzog, doch Tobias Strutz faustete den Ball großartig weg. Für den Rest der ersten Hälfte bestimmte weiter das Flachpass-Spiel der Gastgeber das Geschehen, ohne jedoch zwingende Gelegenheiten zu kreieren. Auch beste Freistoß-Möglichkeiten wurden nicht genutzt. Erwähnenswert ist auf jeden Fall noch der Lauf von Robert Gäbler über die rechte Außenbahn mit anschließendem Narren des Gegenspielers, leider war die folgende Flanke nicht präzise genug, trotzdem sind das die Aktionen, die man von den jungen Spielern öfter sehen möchte. Hälfte zwei begann dann recht kurios: nach einem missglückten Angriff des SVKL wollten die Lomnitzer nach Balleroberung ihr Spiel aufbauen, fabrizierten jedoch einen katastrophalen Pass genau auf den mutterseelenallein stehenden Stürmer Thomas Gärtner, der die Verwirrung wegen angeblicher Abseitsposition ausnutzte und clever zum 1:0 einschob (48.). So hatte man sich das in der Halbzeit auch vorgestellt, denn der Gegner war allemal schlagbar. Umso unverständlicher war, was dann mit dem Team passierte. Nach einem Ballverlust in der Offensive schalteten die Lomnitzer schnell um und trieben den Ball ungestört durchs Mittelfeld von wo ein kluger Pass auf den Mittelstürmer kam, der dem schlecht postierten Paul Krönert entwischte und eiskalt zum Ausgleich einschob (51.).

Die Angriffsbemühungen der Gastgeber waren zwar in der Folge erkennbar, wurden allerdings nicht mit der nötigen Konsequenz und dem erforderlichen letzten Quäntchen Biss zu Ende geführt. Die 2:1-Führung der Gäste ergab sich dann aus einem völlig unberechtigten Freistoß für die Gäste, den ein LSV-Spieler klug in die kurze Ecke köpfte (58.). Nach dem Rückstand versuchten sich die KöLauer weiter im Kurzpass-Spiel, was zeitweise auch gelang. Die größte Gelegenheit ergab sich, als sich Ivo Frommhold nach Doppelpass zum 16er durchtankte, vorher aber regelwidrig gelegt wurde. Den fälligen Freistoß donnerte Martin Kaßner aber in die schlecht positionierte Mauer (62.). Angesichts der verbleibenden Spielzeit hätte man keineswegs bereits so hoch verteidigen müssen, zumal man durch die langen Bälle in Halbzeit eins hätte gewarnt sein müssen. Doch genau ein solcher Ball wurde durch Ivo Frommhold in der 65. Minute unglücklich zur maßgenauen Vorlage für einen Lomnitzer Angreifer, der sich die Chance nicht nehmen ließ und auf 3:1 erhöhte.

Dies schien der Genickbruch für Motivation, Spielaufbau und Konzentration unserer Jungs zu sein, denn die Laufbereitschaft bei Ballverlust war kaum noch erkennbar. Das Team der Gastgeber präsentierte sich nun vollends verunsichert, selbst erfahrene Führungsspieler waren komplett von der Rolle. Dies zeigte sich überdeutlich, als erneut ein langer Ball aus der Lomnitzer Abwehr geschlagen wurde und Paul Krönert diesen für seinen letzten Mann durchließ, der sich allerdings schon 10 Meter neben und nicht hinter ihm befand. Nutznießer war erneut ein gestarteter LSV-Stürmer der dann unbedrängt zum 4:1 einnetzte (71.). Ungläubiges Kopfschütteln und Stille in der Mannschaft waren das Resultat dieses nun vorentscheidenden Treffers. Kaum eine Aktion gelang und statt eine höhere Niederlage mit Defensivfußball zu verhindern, spielte das Team weiter uneffektiv nach vorn und trabte bei Ballverlust behäbig nach hinten. Konsequenz dieser halbherzigen Spielführung war das 5:1 in der 81. Minute: langer Ball, Annahme, kurzer Antritt und problemlose Vollendung aus 6 Metern. Selten hat man eine Mannschaft innerhalb einer halben Stunde derart auseinander brechen sehen und es ist einfach unerklärlich wo die Gründe dafür liegen. Es funktionierte einfach überhaupt nichts mehr und man hatte das Gefühl, dass alle Akteure dankbar für den Schlusspfiff waren, damit die ohnehin schon empfindliche Blamage nicht noch größer wurde.

Fazit: Wie man eine gut geführte Partie nach 50 Minuten derart herschenken kann und sich seinem Schicksal praktisch ohne erkennbare Gegenwehr ergibt bleibt das Geheimnis der Spieler selbst. Man wird in dieser Liga wohl kaum eine Mannschaft dominieren, doch gerade für die Integration der jungen Spieler und Neuzugänge ist es wichtig als Einheit aufzutreten und es ist Aufgabe der Führungsspieler Kampf, Einsatzbereitschaft und Leidenschaft zu vermitteln. Wenn diese allerdings auch nicht in Tritt kommen und Lethargie und Lustlosigkeit vorleben wird so etwas schwierig. Die Mannschaft hat Potenzial, doch dieses kann nur als Gemeinschaft abgerufen werden, das sollten sich alle vor Augen führen. Es bleibt zu hoffen, dass dies ein einmaliger Ausrutscher bleibt und ein solches Auftreten, wie in der zweiten Halbzeit, nicht wieder vorkommt, denn das war einer Fußballmannschaft unwürdig! (pk, 21.10.2013)

Aufstellung: M. Wöltje (29. Th. Gärtner) - I. Frommhold, T. Strutz, H. Kunath, N. Hennig - R. Gäbler, P. Krönert, F. Schulze (62. M. Mühlbauer), M. Kaßner - J. Wenzel, M. Reppe

heitech.net Klasse Staffel 4 8. Spieltag
SG Großnaundorf 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 2 : 2 ( 1 : 1
Aktuelle Punktetabelle

Nach dem überzeugenden Heimsieg in der vergangenen Woche wartete an diesem Sonntag ein anderer Gegner auf unsere Reserve, denn beim „kleinen Derby“ in Großnaundorf gab es für unsere Jungs in den letzten Jahren nur selten etwas zu holen.

Auch in diesem Jahr ließ der Gastgeber von Anfang an keinen Zweifel daran, dass man den Ortsnachbarn hier nichts zu schenken hatte. Munter und zügig, wenngleich auch anfangs etwas ungenau, kombinierten sich die SGG-Kicker nach vorn, sorgten aber noch nicht für Gefahr, fürs Tor vom 17-jährigen SVKL-Schlussmann Maikel Wöltje, der auch in seinem zweiten Saisonspiel im Männerbereich Ruhe und Übersicht ausstrahlte. Plötzlich aber brannte es lichterloh im Strafraum der Gäste, als ein gegnerischer Stürmer wunderbar angespielt wurde und mit viel Tempo aufs Tor jagte. Libero Nick Hennig konnte den Angreifer zwar stoppen, erledigte das allerdings mit Mitteln, die die fußballerische Härte deutlich überschritten (14.). Die Pfeife des Schiedsrichters blieb jedoch stumm, was auch kein Wunder ist, wenn man fast alle Situationen aus dem Mittelkreis zu bewerten versucht.

Die Hektik und den Ärger auf den Schiri wussten die KöLauer allerdings auszunutzen, als Sie kurz darauf mit schnellem Spiel nach vorn die SGG-Abwehr überraschten: Marcel Eisold schickte Tobias Strutz auf Rechtsaußen, dessen scharfe Eingabe Torjäger Jeffrey Wenzel per Direktabnahme zur überraschenden 1:0-Führung verwandeln konnte (17.). In der Folge griffen die Großnaundorfer immer wieder über ihre Außen an und versuchten irgendwie in den Strafraum zu gelangen, doch der Abwehrverband der Gäste hielt gut dagegen. Einen Freistoß aus 18 Metern parierte Keeper Wöltje sicher (24.) und auch bei den Flanken waren die Hintermänner des SVKL auf dem Posten. Dann aber dribbelte sich nach einem unnötigen Ballverlust wieder ein Offensiv-Akteur im Alleingang in den 16er und diesmal blieb die Rettungstat von Nick Hennig nicht ohne Folgen. Erneut von seiner Lieblingsposition, dem Mittelkreis, aus entschied der Referee zu Recht auf Strafstoß, welchen der SGG-Schütze sicher verwandeln konnte - 1:1 (31). Chancen auf der Gegenseite waren leider Mangelware geworden, wobei man nicht sagen konnte, dass unsere Jungs unterlegen waren, es fehlt eben doch immer noch am letzten Pass, um dem Gegner richtig gefährlich werden zu können. So ging es mit einem gerechten Unentschieden in die Pause.

Hälfte Zwei startete eher gemächlich und die Großnaundorfer kontrollierten zwar den Ball, konnten aber noch keine gefährlichen Akzente setzen. Immer wieder störten die beiden Stürmer Marco Reppe und Jeffrey Wenzel mit ihrem enormen Laufaufwand den Spielaufbau und konnten so für den ein oder anderen Ballgewinn sorgen. Einen ebensolchen nutze dann Tobias Strutz in Minute 63 als er den etwas zu weit vorm Tor postierten SGG-Keeper mit einem Kunstschuss aus 25 Metern überwand. 2:1-Führung! Sollte sich hier eine Überraschung anbahnen? Das wollten die Hausherren um jeden Preis verhindern und übernahmen wieder energischer das Kommando auf dem Platz. Die Versuche mit dem Kopf durch die Wand vors Tor der KöLauer zu gelangen beantwortete unsere Defensive mit ebenso „harten Bandagen“, was zu unnötiger Härte auf beiden Seiten führte. Das Publikum und der unsichere Schiedsrichter heizten die Atmosphäre weiter an, so dass sich letztgenannter nur noch mit einer merkwürdigen Flut gelber Karten zu helfen wusste.

Diese Strategie hätte der Mann in schwarz viel eher im Spiel anlegen müssen und damit wohl einiges Feuer aus der Partie nehmen können. Unrühmlicher Höhepunkt war, wenn auch nicht mit Direkteinwirkung des Gegners, ein offener Mittelfußbruch auf SGG-Seite. An dieser Stelle wünschen wir dem Betreffenden gute Besserung! Fußball wurde eigentlich kaum noch gespielt, da sich beide Seiten im Hin-und-her-Schlagen langer Bälle überboten, trotzdem gelang den Gastgebern noch der verdiente Ausgleich: In der 82. Minute donnerte ein SGG-Akteur den Ball aus 18 Metern zunächst an die Latte. Am folgenden Nachschuss war Schlussmann Wöltje zwar noch dran, doch konnte er die Kugel nicht mehr entscheidend ablenken. In der hektischen Schlussphase ließ sich dann noch ein Großnaundorfer Verteidiger zu zwei Tätlichkeiten gegen den eingewechselten 17-jährigen Robert Gäbler hinreißen, natürlich ungesehen und demzufolge nicht geahndet vom Schiri. Ebendieser SGG-Spieler hätte dann fast noch den Siegtreffer markiert, setzte den scharfen Kopfball allerdings knapp über das Tor. Auch unsere Jungs kamen in der 5-minütigen Nachspielzeit noch zu zwei Gelegenheiten, doch die guten Freistoß-Eingaben von Hans Kunath fanden leider keinen Abnehmer.

Fazit: Mit dem Auswärts-Punkt kann unsere Zweite durchaus zufrieden sein. An der Härte und am Agieren im eigenen 16er muss allerdings deutlich gearbeitet werden, denn das ist teilweise (wenn auch durch die Schiri-Leistung „begünstigt“) viel zu ungeschickt. Wieder ein anderes Kaliber wartet nämlich schon am nächsten Sonntag, wenn mit der Zweiten des Königswarthaer SV ein Kreisligist zum Pokalmatch auf dem heimischen Kunstrasen antritt.

(pk, 08.10.2013)

Aufstellung: M. Wöltje - N. Hennig, R. Krause, T. Müller, H. Kunath - P. Krönert (51. M. Fraß), C. Leuthold, T. Strutz, M. Eisold (83. Th. Gärtner) - J. Wenzel, M. Reppe (57. R. Gäbler)

heitech.net Klasse Staffel 4 6. Spieltag
Hermsdorfer SV 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 2 : 1 ( 1 : 1 )
Aktuelle Punktetabelle

Dass ein großer Kader Gold wert ist haben bereits die letzten Wochen gezeigt, in denen man Ausfälle noch kompensieren bzw. „aus dem Vollen schöpfen“ konnte. Doch selbst ein so großer Spielerpool kann nicht verhindern, dass an einem Samstag 7 Absagen beim Betreuerteam der Zweiten eingehen und auch noch die Unterstützung des Sächsischen Fußballverbandes ausbleibt, der bereits seit über zwei Wochen auf den 5 Spielerpässen der aufgerückten Jugendspieler hockt und diese somit noch nicht spielberechtigt sind. Da fragt man sich doch, was die da in Leipzig treiben…

Nichtsdestotrotz fanden sich am Samstagmittag noch elf Mannen in blau und weiß ein, um in der Liga mal wieder Punkte einzufahren. Bei der Zweiten des HSV rechnete man sich dabei durchaus Erfolgschancen aus, da diese noch im letzten Jahr in der inzwischen abgeschafften 2. Kreisklasse spielten und dort den 5. Platz belegten.

Das KöLauer Team fand auch gut in die Partie, in der die Gastgeber auf ihrem kleinen Platz mit der in diesen Ligen ungewöhnlichen Taktik mit zwei voreinander spielenden Viererketten aufwarteten. Diese zu überwinden gestaltete sich als äußerst schwierig und so musste ein Standard für die erste Gelegenheit herhalten: Marcel Eisold brachte einen Eckball gut in den Strafraum, wo Sven Dittrich mutterseelenallein zum Kopfball hochstieg und die Kugel aufs Tor wuchtete. Der Hermsdorfer Schlussmann hatte zwar die Ecke geahnt, machte seine Rechnung jedoch ohne seinen Verteidiger, dessen Klärungsversuch dem Ball eine andere Richtung verlieh und somit die 1:0-Führung für die Gäste besorgte (5.). Das frühe Tor spielte unseren Jungs natürlich in die Karten, denn schnell hatte man sich auf die Taktik der Hermsdorfer eingestellt, die die Gäste wohl kommen lassen wollten und bei Ballgewinn sofort ihre beiden schnellen Stürmer einzusetzen versuchten. Meistens konnten allerdings diese Pässe vom KöLauer Abwehrverbund abgefangen werden, lediglich nach 19 Minuten wurde es brenzlig, als der agile HSV-Stürmer in den 16er der Gäste eindrang und aufs kurze Eck zielte, doch Torwart Erik Findeisen war bei diesem Versuch auf dem Posten.

Nach vorn gelang unseren Kickern jedoch nicht viel. Die Stürmer waren abgemeldet, das Mittelfeld sehr eng und frei von zündenden Ideen und die langen Bälle aus der Abwehr wurden von den baumlangen Innenverteidigern abgefangen. Flankenversuche von Marcel Eisold (21.), Paul Krönert (23.) und Matthias Fraß (27.) fanden leider keinen Abnehmer so dass die einzige weitere nennenswerte Gelegenheit ein Schuss von John Höger (30.) aus ca. 19 Metern war, der das Ziel jedoch gut einen Meter verfehlte. So plätscherte das Spiel vor sich hin und auch wenn sich beide Mannschaften zumindest körperlich nichts schenkten, so verteilte man in der 33. Minute doch eine milde Gabe an den SVH: eine eher harmlose Flanke klärte Libero Thomas Müller in Richtung Eckfahne und beim Versuch den fälligen Eckball zu verhindern schlug Sven Dittrich den Ball direkt in die Mitte des Strafraumes, wo ein aufgerückter Hermsdorfer Spieler am Elfmeterpunkt mit einem satten Rechtsschuss „Danke“ sagte und zum Ausgleich einnetzte.

Mit diesem Remis ging es in die Pause, wo sich unsere Elf vornahm hier wirklich noch etwas mitzunehmen. Warum man den großen Worten keinerlei Taten folgen ließ erschließt sich allerdings keinem der Beteiligten, denn von Beginn der zweiten Hälfte übernahm der Gastgeber das Kommando auf dem Platz. Bereits kurz nach Wiederanpfiff hätte es den Rückstand für die KöLauer geben können, doch Torwart Findeisen rettete (47.). Danach kam es im 5-Minuten-Takt zu Chancen des HSV, wobei sich deren Offensivakteure im Auslassen dieser überboten und selbst sogenannte 100%ige versemmelten bzw. am SVKL-Schlussmann scheiterten. Was sich dem Betrachter und Anhänger unserer Jungs bot, war ein reines Trauerspiel. Keiner fand ein Mittel das engmaschige Mittelfeld der Hermsdorfer zu überwinden, geschweige denn deren Abwehrreihe. Stattdessen mehrten sich die (einfachen) Ballverluste im Vorwärtsgang und durch fehlende Laufbereitschaft nach hinten lud man den Gastgeber geradezu zu Torgelegenheiten ein. Als man sich dann mal kurzzeitig der Tugend des Kurzpassspiels erinnerte kam Stürmer Mathias Mühlbauer nach schöner Kombination sogar zum Torerfolg, war allerdings einen Tick zu früh gestartet, so dass der Treffer zu Recht wegen Abseits nicht zählte (63.).

Als dann alle schon mit dem Unentschieden gerechnet hatten, da der HSV den Kasten offenbar nicht traf und die KöLauer sich keine Chancen mehr erspielten oder erarbeiteten. Doch in der 89. Minute fiel dann doch noch die Entscheidung, leider zu Ungunsten unserer Jungs: Eine HSV-Ecke konnte noch geklärt werden, doch die darauffolgende scharfe Flanke von rechts fand unglücklicherweise einen Abnehmer der Gastgeber, welcher unbedrängt zum 2:1 einköpfen konnte. Eine Freistoßgelegenheit in der 91. Minute wurde dann - passend zum gesamten Spiel der Gäste - leichtfertig vertändelt, so dass unsere Jungs mit hängenden Köpfen und null Punkten im Gepäck die Heimreise antreten mussten.

Fazit: Auf Grund der zweiten Hälfte geht der Hermsdorfer Sieg absolut in Ordnung. Fehlende Gegenwehr, Konzentration und bei einigen Spielern ein erhebliches Kraft-Defizit spielten den Gastgebern in die Karten. So langsam sollte jeder erkennen, dass man auch in dieser Liga nichts geschenkt bekommt, nicht mal einen Punkt! Nächste Woche gilt es gegen Steina dringend zu punkten, sonst findet man sich in den Niederungen der Tabelle wieder, was wohl weder dem Anspruch der Mannschaft noch (hoffentlich!) dem eines jeden einzelnen Spielers gerecht wird.

(pk, 23.09.2013)

Aufstellung: E. Findeisen - T. Müller, R. Krause, C. Leuthold, S. Dittrich - P. Krönert, M. Fraß, J. Höger, M. Eisold - J. Wenzel, M. Mühlbauer

heitech.net Klasse Staffel 4 4. Spieltag
01.09.13 SV Seeligstadt 2. : SV Königsbrück/Laußnitz 2. 0 : 4 ( 0 : 3 )
Aktuelle Punktetabelle

Zum weitesten Auswärtsspiel in dieser Saison verschlug es unsere Reserve am 2. Spieltag nach Seeligstadt. Hier zeigt sich, dass die neue Staffelaufteilung in der ersten Kreisklasse zumindest in diesem Punkt Sinn macht und Anfahrtswege von über 40 Kilometern, wie in der vergangenen Spielzeit zum Glück der Vergangenheit angehören. Auch die Personaldecke konnte den kurzfristigen Ausfalls eines Spielers problemlos abdecken und so reiste man wohl auch als kleiner Favorit an, denn der Gegner war am ersten Spieltag vom (bereits wieder souveränen) Spitzenreiter Liegau mit sage und schreibe 16:0 heim geschickt worden.

Dass dies jedoch kein Grund war die Gastgeber auf die leichte Schulter zu nehmen machten unsere Kicker von Anfang an deutlich und wirkten konzentriert im Spielaufbau und konsequent in den Zweikämpfen. Der Gegner hatte seine Mühe die Gästereihen zu durchdringen und man kann doch sagen, dass die KöLauer das Spiel bestimmten. Zaghafte Bemühungen in den Strafraum der Seeligstädter einzudringen führten noch nicht zum gewünschten Erfolg und so nahm sich die „Leihgabe“ der Ersten, Denis Hoyer, in der zehnten Minute ein Herz, als er aus 20 Metern einen Freistoß an die Querlatte donnerte. Von dort prallte der Ball vor die Füße von Jeffrey Wenzel, welcher problemlos aus 4 Metern zur 1:0-Führung abstaubte. In der folgenden Drangphase der Gäste hätte man durchaus weiter erhöhen können, doch die Abschlüsse von Paul Krönert (17., 24.), Martin Kaßner (22.), Jeffrey Wenzel (29.) und Matthias Fraß (31.) waren zu ungenau, zu schwach oder wurden im letzten Moment abgeblockt.

In Minute 35 drang der agile Jeffrey Wenzel dann aber energisch von links in den Strafraum ein, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und passte perfekt in die Mitte zum mitgelaufenen Paul Krönert der aus 6 Metern ins rechte Eck verwandelte - 2:0. Die Gäste ließen keinen Zweifel an ihrer Feldüberlegenheit aufkommen und spielten munter weiter nach vorn. Ihr schönster Spielzug im gesamten Spiel führte dann auch zum 3:0-Pausenstand: Libero Denis Hoyer starte ein Solo bis zur Mittellinie, passte auf Thomas Müller der den Ball lang nach rechts außen an den Strafraum lupfte. Dort flankte Martin Kaßner die Kugel direkt nach innen und Jeffrey Wenzel nickte mustergültig ein (41.).

Viel war nicht zu ändern in der Pause, denn der Gast hatte im ersten Durchgang kaum ein Mittel zum Abschluss aufs Findeisen-Gehäuse gefunden. So ging es munter weiter und bereits kurz nach Anpfiff sorgte Denis Hoyer fürs nächste Ausrufezeichen, als er den Seeligstädter Keeper mit einem Gewaltschuss von der Mittellinie prüfte. Dieser reagierte aber sehr gut auf diesen listigen Versuch und klärte zur Ecke. Die verunsicherten Gastgeber legten sich dann in der 55. Minute den vierten Gegentreffer selbst vor: Die Kopfballabwehr einer Schulze-Flanke misslang derartig, dass sie dem lauernden Jeffrey Wenzel zur Volley-Vorlage für einen ausgezeichneten Linksschuss ins lange Eck diente.

Spätestens hier waren dann die Messen gelesen, doch mit der beruhigenden Führung im Rücken verflachte das Spiel unserer Elf zunehmend. Die letzte halbe Stunde der Partie war wahrlich nichts für Fußball-Ästheten. Die Seeligstädter konnten nicht und die KöLauer mussten nicht mehr, sondern verdribbelten sich permanent, spielten katastrophale Fehlpässe oder schlugen unerreichbare lange Bälle. Dass so etwas gegen andere Mannschaften knallhart bestraft werden kann, sollten sich die Spieler dringend ins Gedächtnis rufen! Brenzlig wurde es in beiden Strafräumen nur noch selten, so dass die letzte Gelegenheit des Spiels erst in der 90. Minute notiert werden konnte. Nach einer Ecke wurde ein Kopfball schlecht abgewehrt und der eingewechselte Thomas Gärtner legte für den heranrauschenden Christopher Leuthold auf, dessen straffer Schuss leider noch auf der Linie geklärt werden konnte.

Fazit: ein auch in der Höhe verdienter Sieg, wenngleich gerade in der zweiten Hälfte Luft nach oben bleibt. Dieser Gegner war sicher kein Maßstab, doch es gehört sich auch in solchen Spielen die Konzentration bis zum Schluss hoch zu halten, sonst wird bald ein Schlendrian einziehen, den andere Kontrahenten gut auszunutzen wissen. Nichtsdestotrotz hat man die ersten drei Punkte im Sack und hoffentlich genug Selbstvertrauen für das Pokalspiel nächste Woche getankt.

Ein Sonderlob hat sich heute der 18-jährige Jeffrey Wenzel verdient, nach 3 Toren und einer Vorlage in einem Spiel darf das auch mal sein. Weiter so! (pk, 02.09.2013)

Aufstellung: E. Findeisen – D. Hoyer, T. Müller, R. Krause - J. Höger, M. Fraß (67. T. Gärtner), C. Leuthold, M. Kaßner, F. Schulze (59. H. Kunath) - J. Wenzel, P. Krönert

heitech.net Klasse Staffel 4 1. Spieltag
SV Königsbrück/Laußnitz 2. : SV Haselbachtal 2. 2 : 3 ( 1 : 2 )
Aktuelle Punktetabelle



Zum Saisonstart gab es vor Spielbeginn bei unserer Zweiten viel Neues zu sehen. Neben einem neuen Trikotsatz (Ein riesen Dank an dieser Stelle an den Handwerkerhof Königsbrück!) mischte sich auch das ein oder andere neue Gesicht ins Mannschaftsbild. Auch wenn es sehr schade ist, dass der Verein in diesem Jahr keine A-Jugend stellen kann, so werden die 7 jungen Spieler aber mit Sicherheit den Männerbereich verstärken und auch zwei Rückkehrer konnten wieder begrüßt werden. Leider hatte ein Großteil noch keine Spielberechtigung, was in den nächsten Tagen allerdings geklärt sein sollte.

Dass man trotzdem an diesem Sonntag einen 14-Mann-Kader stellen konnte, macht deutlich, dass sich jeder bemühen muss, um einen Platz im Team zu erhaschen und da ist eine rege Trainingsbeteiligung immer noch das beste Mittel. Hoffen wir, dass auch alle zur Stange halten und die Personalnöte der Vorsaison der Vergangenheit angehören.

Gleich im ersten Spiel traf man im „kleinen“ Derby auf die Reserve des SV Haselbachtal. Nach einer kurzen Abtastphase beider Mannschaften übernahmen die Hausherren mehr und mehr die Initiative und ließen den Ball im Mittelfeld laufen. So ergaben sich auch die ersten zaghaften Gelegenheiten durch Fernschüsse von den beiden jungen Martin Kaßner (14.) und Jeffrey Wenzel (19.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber deutlich mehr vom Spiel und versuchten ihre Angriffe über die Außenbahnen zu spielen. Die von dort gut geschlagenen Flanken fanden leider keinen Abnehmer. Das nächste Achtungszeichen setzte erneut Jeffrey Wenzel als er sich am 16er durchsetzte, trocken Abzog und nur um Haaresbreite das anvisierte Dreiangel verfehlte (23.). Doch der 18-jährige sollte seine Aufstellung rechtfertigen als er nach einer halben Stunde eine schöne Eisold-Flanke von links clever am Gäste-Torwart vorbei in die Maschen nickte – 1:0.

Eine Führung sollte dem Team normalerweise Sicherheit geben und angesichts der Spielweise, die bis dahin an den Tag gelegt wurde, war diese Erwartung durchaus gerechtfertigt. Unerklärlicherweise verfiel man dann in einen Trott und ließ im Mittelfeld den Gästen zu viel Raum, die sich immer näher ans Tor der KöLauer herantasteten. Nur 3 Minuten nach der Führung hatten die Hausherren noch Glück, dass der gegnerische Stürmer ins Abseits lief, doch in Minute 35 klingelte es dann im Kasten. Ein weiter Einwurf wurde zunächst unglücklich in den Strafraum verlängert, wo René Krause nicht mehr richtig klären konnte und eine Bogenlampe verursachte. Wohl unsicher ob Rückpass oder nicht verharrte Keeper Erik Findeisen auf der Linie und der spritzige SVH-Stürmer konnte locker zum Ausgleich einschieben.

Aufwachen war angesagt und in der Folge holten sich die Gastgeber auch wieder mehr Ballbesitz und versuchten im Kurzpassspiel vors gegnerische Gehäuse zu kommen. Ein gefährlicher Abschluss kam dabei allerdings nicht heraus, lediglich beim Schuss von Marcel Eisold, der von links schön in die Mitte gezogen war, hatte der Haselbachtaler Schlussmann leichte Probleme. Ein langer Ball der Gäste besorgte dann auch noch den Rückstand kurz vor der Pause: Libero Thomas Müller hatte größte Mühe den Ball noch mit dem Kopf zu erreichen und prompt fiel er einem Gegner vor die Füße, der gedankenschnell zu seinem gestarteten Mitspieler durchsteckte, welcher ohne Mühe, weil allein vorm KöLauer Schlussmann, zum 1:2 vollenden konnte (44.).

Nichtsdestotrotz nahmen sich unsere Männer vor in Halbzeit zwei wieder zu den spielerischen Mitteln der ersten 30 Minuten zurück zu finden, was auch vorerst gut gelang, wenngleich keine nennenswerte Chance dabei heraussprang. Stattdessen sorgte ein leichtfertiger Ballverlust im Mittelfeld dafür, dass die Gäste mit einem schnellen Seitenwechsel die aufgerückte KöLauer Abwehr düpierte und die darauf folgende Flanke auch noch einen Abnehmer im Strafraum fand – 1:3 (57.). Äußerst ärgerlich aus Sicht der Hausherren, denn einen Zwei-Tore-Vorsprung aufzuholen würde gegen nun tief stehende Haselbachtaler schwer werden. Hoffnung machte jedoch der Anschlusstreffer in der 61. Minute: Der eingewechselte Marko Reppe steckte klug zu Matthias Fraß durch, welcher mit dem Rücken zum Tor auf den in den Strafraum gelaufenen Paul Krönert ablegte.

Letzterer konnte nicht mehr anders als seinen Fuß hinhalten und der eher harmlose Abschluss trudelte vorbei am überraschten Torwart ins linke Eck (61.). Nun hieß es weiter auf Angriff spielen, doch es war den meisten Akteuren anzusehen, dass die Kräfte mehr und mehr schwanden und sich dafür Unkonzentriertheiten und Fehlabspiele häuften. Kaum ein Angriff wurde richtig zu Ende gespielt, da meist der letzte Pass nicht mehr ankam oder die SVH-Verteidiger die Situationen bereinigten. Die Gäste selbst konnten noch zwei Möglichkeiten verzeichnen, doch scheiterten sie beide Male am herausgelaufenen Torwart Findeisen (72., 83.). Eine höhere Niederlage wäre angesichts der engagierten Spielweise der Hausherren aber auch unverdient gewesen.

Fazit: Durch eigene Fehler und manchmal fehlender Absprache hat man sich an diesem Sonntag selbst um mindestens einen Punkt gebracht. Ausdauer und Kraft für 90 Minuten müssen in den 2 Wochen bis zum nächsten Spiel unbedingt noch antrainiert werden. Lichtblicke waren auf jeden Fall die drei 18-jährigen, die Ihre Sache ganz hervorragend gemacht haben. Da freuen wir uns doch auch auf die anderen jungen Spieler.

Aufstellung: E. Findeisen - T. Müller, C. Leuthold, R. Krause - J. Höger, P. Krönert, M. Eisold, M. Kaßner (54. M. Reppe), F. Schulze (45. M. Fraß) - J. Wenzel, T. Gärtner (61. N. Hennig